WKT-Forschungsschwerpunkt "Digitale Hermeneutik"

Der neue Forschungsschwerpunkt "Digitale Hermeneutik" (DH) wurde im Rahmen des Departments "Wissen-Kultur-Transformation" im April 2021 zur Förderung der Datenkompetenz der WKT-Mitglieder eingerichtet.

Digitale Hermeneutik: Die Analyse des digitalisierten Wissens (Texte, Ausgrabungsgegenstände, Filme, Musik, Körperdaten etc.), unter anderem durch innovative digitale Methoden wie computerbasierte Analyse- und Netzwerkverfahren zur Entdeckung und Generierung neuer Modelle der Abstraktion und Strukturen im Sinne des Data Mining und maschinellen Lernens.

Ziele

  • Stärkung der Datenkompetenz von Geistes-, Sprach-, Kultur-, Sozial- und MedienwissenschaftlerInnen durch spezialisierte Fortbildungsangebote
  • Verbesserung der interdisziplinären Vernetzung durch den gemeinsamen Austausch von Geistes-, Sprach-, Kultur-, Sozial- und MedienwissenschaftlerInnen mit InformatikerInnen im Rahmen des Departments, vor allem in Workshops und Arbeitsgruppen
  • Information über aktuelle Veranstaltungen und Ausschreibungen aus dem Bereich Digitale Hermeneutik
  • Beratung von WKT-Mitgliedern bei der Vorbereitung von Drittmittelanträgen mit einem Schwerpunkt in der Digitalen Hermeneutik
  • Organisation eines Gesprächsrahmens zum interdisziplinären Austausch (monatlich)

Veranstaltungen und Forschungsförderung

Über aktuelle Termine von Workshops, Tagungen und Fortbildungen sowie Angebote zur Forschungsförderung für Projekte der Digitalen Hermeneutik wird regelmäßig informiert, konkret über

  • aktuelle WKT-Veranstaltungen
  • externe Veranstaltungen
  • interne Forschungsförderungen (WKT, INF, Universität Rostock)
  • externe Forschungsförderung

Die Zugangsdaten zu den WKT-Veranstaltungen erhalten Sie nach Ihrer Voranmeldung per E-Mail.

 

Koordinatorin des WKT-Forschungsschwerpunktes "Digitale Hermeneutik"

Dr. Simone Finkmann
Heinrich Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften
Universität Rostock
Schwaansche Str. 3
18055 Rostock
Tel.: 0381-4982779
E-Mail: dh.wkt(at)uni-rostock.de

Interne Termine




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Externe Termine

Interdisziplinäre Ringvorlesung "Künstliche Intelligenz, Robotik und Digitalisierung", Universität Rostock

Interdisziplinäre Ringvorlesung "Künstliche Intelligenz, Robotik und Digitalisierung", Universität Rostock

 

Die Veranstaltungen finden jeweils um 19:15 Uhr in der Aula des Universitätshauptgebäudes (Universitätsplatz 1, 18055 Rostock; 3G-Nachweis erforderlich) statt.
 

Programmübersicht:

  • 03.05.2022: "Zur Differenz von Mensch und Maschine. Was kann eigentlich „Künstliche Intelligenz“?, Prof. Dr. Stefan Bauberger (München) 
  • 24.05.2022: "Der Roboter, mein bester Freund und meine große Liebe? Philosophisch-theologische Perspektiven". Dr. Anna Puzio (Münster) 
  • 14.06.2022: „'Artificial Minds' als Problem der Philosophie des Geistes". Prof. Dr. Matthias Wunsch (Rostock) 
  • 21.06.2022: "Digitale Zuwendung? KI-Pflegeroboter in der Gesundheitsversorgung". Prof. Dr. Johann-Christian Põder (Rostock)
  • 28.06.2022: "Roboter, Ethik und Verantwortung – eine philosophische Reflexion". Dr. Janina Loh (Liebenau) 
  • 05.07.2022: "Sophia verstehen? Menschliche Interaktion mit künstlichen Systemen". Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs (Heidelberg). Diese Sitzung findet digital statt: https://uni-rostock-de.zoom.us/j/61930388720?pwd=NDNwb2YzdC94bTVqaGNlVzE0R3JkUT09
  • 12.07.2022: "Tod, wo ist dein Stachel? Transhumanistische Machbarkeitsphantasien technologischer Unsterblichkeit". Prof. Dr. Georg Gasser (Augsburg) 


Details zur Ringveranstaltung:

https://www.iph.uni-rostock.de/en/mitarbeitende/homepage-tobias-mueller/ringvorlesung/

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Tobias Müller
Lehrstuhl für Religionsphilosophie und Fundamentaltheologie
Institut für Philosophie
Universität Rostock
Schwaansche Straße 5 
18055 Rostock

Digital Humanities-Vorlesungsreihe der WWU Münster im SoSe 2022: Dienstags, 18.00-20.00 Uhr

Digital Humanities-Vorlesungsreihe der WWU Münster im SoSe 2022: Dienstags, 18.00-20.00 Uhr

Digital Humanities-Vorlesungsreihe der WWU Münster im SoSe 2022:

07.-09.06.2022: CLS INFRA: "Data and Annotation"

07.-09.06.2022: CLS INFRA: "Data and Annotation"

The European Commission-funded project CLS INFRA (https://clsinfra.io/) is proud to announce its first Training School on the topic of Data and Annotation. The Training School will be hosted by Charles University and takes place in the historic heart of Prague, Czech Republic from 7-9 June 2022. Hybrid attendance will be possible.

Make the most of this opportunity to get a very gentle, coding-free introduction to building, editing, querying, and annotating a text corpus with linguistic information. No prior knowledge needed or assumed!

Secure your spot now by signing up<https://forms.gle/H2tGT6DaPiG9iEr27> (first come, first serve), and spread the word.

Official announcement: https://twitter.com/CLSinfra/status/1488110294970904577?cxt=HHwWgsC95bmb6qYpAAAA/, Twitter: [twitter.com/clsinfra]@CLSinfra / #CLSinfraTraining


More Information: https://clsinfra.io/events/training-school/

09.-10.06.2022: Machine Learning and Data Mining for Digital Scholarly Editions, Universität Rostock

09.-10.06.2022: Machine Learning and Data Mining for Digital Scholarly Editions, Universität Rostock

Termine: 9.6.-10.6.2022

Ort: Universität Rostock

Thema: A conference on „Machine Learning and Data Mining for Digital Scholarly Editions“ will take place to gather researchers working at the interface of the two fields and to foster the discussion on the applicability of Machine Learning and Data Mining techniques in the area of Digital Scholarly Editing.

Ausführlichere Informationen: www.i-d-e.de/aktivitaeten/veranstaltungen/machine-learning-and-data-mining-for-digital-scholarly-editions/

Forschungsförderung für Projekte der Digitalen Hermeneutik

Videoarchiv (Vorträge)

Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Henny-Krahmer (28.04.2022): „Zum Verhältnis von ‚close‘ und ‚distant reading‘ in der digitalen Textanalyse“

Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Henny-Krahmer (28.04.2022): „Zum Verhältnis von ‚close‘ und ‚distant reading‘ in der digitalen Textanalyse“

Seit der Begriff “distant reading” im Jahr 2000 von Franco Moretti geprägt wurde, wird er in der digitalen Literaturwissenschaft immer wieder dem Gegenbegriff “close reading” für eine sorgfältige Lektüre weniger Texte gegenübergestellt. “Distant reading” meint ein distanziertes Erfassen von Texten, z.B. über Metadaten, vermittelt über Lesungen anderer und meist durch die Anwendung quantitativer Methoden. Neben dem gegensätzlichen Begriffspaar gibt es aber auch Vorschläge für Zwischenformen wie “middle-distance reading” oder “scalable reading”. Im Vortrag wird die Diskussion um verschiedene Formen des “Lesens” aufgegriffen und anhand konkreter Beispiele aus der eigenen Forschung diskutiert: der Mikroanalyse von Stilvariation, der Klassifikation literarischer Gattungen und dem Einsatz von Topic Modeling für digitale Editionen. Es wird dafür argumentiert, dass “distant reading” in der Praxis kaum ohne “close reading” auskommt und eine stärkere Verbindung beider Ansätze das Erkenntnispotential und die Qualität digitaler Textanalysen steigern kann.

Den Zugang zum Video finden Sie oben im linken Menü unter Videoarchiv "Digitale Hermeneutik".
(Nur für Mitglieder der Universität Rostock)