Willkommen im Department "Wissen - Kultur - Transformation"

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WKT AKTUELL

Von Klimaangst bis Bildungspanik

Workshop zu Narrativen der Angst mit Mare Balticum-Fellow Prof. Karen Struve am 25./26.10.

Die Romanistin Prof. Karen Struve von der Universität Bremen bietet im Rahmen des Mare Balticum Fellowship Programms von Mai bis November 2021 digitale Veranstaltungen zum Thema „Narrative der Angst“  an.

Der digitale Workshop "Von Klimaangst bis Bildungspanik. Literatur- und kulturtheoretische Ansätze der Angst" am 25. und 26. Oktober 2021 dient der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Konzept der „Angst“ im interdisziplinären Horizont von Kulturphilosophie, emotional studies, Psychologie, Klima- und Technologieforschung, Politischer Theorie etc. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der narrativen Konstruktion von Angst liegen und der Operationalisierbarkeit des narrativen (womöglich gar narratologischen) Zugriffs für interdisziplinäre Analysen. – Um Anmeldung per Mail bis zum 30.09.2021 an gradauni-rostockde wird gebeten.

 

 

Funerale10: Ciao bello!

Bilanz der wissenschaftlichen Fachtagung an der Theologischen Fakultät zu Mensch-Tier-Bestattungen am 7./8. Oktober

Das Aufmerksamkeitsniveau für die tierlichen Belange und die menschlichen Bezüge zum tierlichen Leben ist deutlich gestiegen. In deutschen Haushalten leben derzeit etwa 35 Mio. Haustiere unterschiedlichster Arten. Im Vergleich zu 2016 wuchs die Haustierzahl unter deutschen Dächern um rund 3,3 Millionen Tiere an. Der lebensräumliche Nahbereich wird also mehr und mehr tierisch besetzt. Und je älter der Mensch wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass er sich ein Haustier hält. Die Frage nach Mensch-Tier-Bestattungen ist zwar innerhalb der Sepulkralkultur eher ein Nischenthema, aber sie berührt ganz grundsätzliche Probleme und Entwicklungen.

Alle Beiträge der Tagung vom 7./8. Oktober 2021 haben betont, dass die humane Bestattungskultur die Kontrastfolie und das kulturelle Leitbild für die Tierbestattungen abgibt. Die zeigt sich nicht zuletzt auch in den bestattungsrechtlichen Regelungen. Die soziologisch nach wie bestehenden Vorbehalte gegen eine zu große nachtodliche Nähe zwischen Mensch und Tier werden vermutlich durch vorbewusste und darum kaum kommunizierbare Reinheitsvorstellungen mitbestimmt. In Deutschland ist das Begehren, sein Companion-animal bestatten zu lassen, sicher auch beeinflusst durch starke kulturelle Vorbilder. So haben z.B. Friedrich der Große und Bismarck ihre Hunde würdevoll bestatten lassen.

An der Trauer des Menschen über den Tod des Haustieres ändert auch die parasoziale Form der praemortalen Beziehung nichts. Empirische Untersuchungen legen eher den Schluss nahe, dass das Wissen um die Einseitigkeit der Beziehung und die bleibende Unschuld des Tieres, das von seinem Sterbenmüsen ja nichts weiß, die Trauer noch untröstlicher macht. Zumal sich in die Trauer immer auch Schuldgefühle mischen, weil zumeist ja der trauernde Tierhalter sein Tier hat „einschläfern“ lassen.

Die Kirche kann im Bereich der Tierbestattung sicher mehr machen, als sie bislang tut, auch wenn sie nicht zwingend alles machen muss, was denkbar ist.

Prof. Dr. Thomas Klie

Tagungsleitung:
Prof. Dr. Thomas Klie
Theologische Fakultät Rostock/Praktische Theologie

Tagungsort:
Hörsaal 323, Universitätshauptgebäude, (linker Flügel, 3. Etage)
Universitätsplatz 1
18055 Rostock

 

Methoden der digitalen Hermeneutik

Aktuelle Veranstaltungen zur Datenerfassung und -analyse

Workshops, Vorträge, interdisziplinäre Gesprächsrunden: Im Rahmen des WKT-Forschungsschwerpunktes „Methoden der digitalen Hermeneutik“ finden folgende Online-Veranstaltungen für interessierte Mitglieder des Departments "Wissen - Kultur - Transformation" statt:

Mittwoch, den 6.10.2021 von 18-19.30 Uhr, online
Computational Methods: Ein Überblick. Vortrag von Juniorprofessor Dr. Mario Haim/ Universität Leipzig  Details

Mittwoch, den 3.11.2021 von 18-19.30 Uhr, online
Audio Analysis and a Musical Ontology: Case Studies in Vocal Music. Vortrag von Dr. Joshua Neumann von der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz über digitale Methoden zur Audioanalyse mit Fokus auf der Untersuchung von Operngesängen. Details

Donnerstag und Freitag, den 9. und 10.12. jeweils von 10-13.30 Uhr, online
Concepts and patterns in large text collections. Grundlagen zur automatisierten Inhaltsanalyse. Workshop mit der Nachwuchssprecherin der DGPuK-Fachgruppe Digitale Kommunikation, Dr. Esther Greussing/ Technische Universität Braunschweig, und Dr. Fabienne Lind/ Universität Wien. Details

Die Zugangsdaten zu den digitalen Veranstaltungen erhalten Sie nach Ihrer Voranmeldung per E-Mail.

 

 

WKT FORSCHUNGSFÖRDERUNG 2021/ 2022

Methoden der digitalen Hermeneutik

Methoden der digitalen Hermeneutik

April bis Dezember 2021

Die Analyse des digitalisierten Wissens (Texte, Filme, Musik, Ausgrabungsgegenstände, Körperdaten usw.) durch innovative digitale Methoden wie computational Analyseverfahren und Netzwerkverfahren generiert neue Konstellationen und Modelle der Abstraktion und damit neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Ziel ist hier das Entdecken und Generieren neuer Strukturen im Sinne des Data Mining und des maschinellen Lernens und - daran anknüpfend - das Verstehen und Deuten von Zusammenhängen durch Auswertung von z.B. Big Data-Daten aus digitalisierten Dokumenten und Prozessen. Notwendig werden dazu data mining-Strategien, Machine-Learning und Netzwerkanalysen zur Interpretation von kulturellen Daten und Wissensbeständen. Dazu ist in einem ersten Schritt die Vertiefung der Methoden zur digitalen Erfassung, Speicherung und Sicherung von kulturellem Wissen und die Verarbeitung dieses Wissens durch innovative digitale Methoden zu organisieren. Perspektivisch sollen diese Methoden digitaler Hermeneutik für die Forscher*innen des Departments WKT nutzbar gemacht werden.

Projektverantwortliche:
Prof. Dr. Elizabeth Prommer
Institut für Medienforschung
Universität Rostock
August-Bebel-Str. 28 - Raum 6009
18055 Rostock
Tel.: 0381-4982718
elizabeth.prommer(at)uni-rostockde    

Rituals, Emotions and Identities

Rituals, Emotions and Identities

25. bis 27. Mai 2021

Die Tagung „Rituals, Emotions and Identities. Gender roles and gender identity in early Christianity, the Greco-Roman World and contemporary Discourses” hat das Ziel, unter dem Aspekt der Genderstudies und auf Grundlage von computergestützter Exegese neue Perspektiven auf die Rituale des Neue Testament zu entwickeln. Der interdisziplinäre und internationale Austausch zwischen Theologen, Historikern und den Digital Humanities wird einen Beitrag dazu leisten, nach Gendervarianten neutestamentlicher Quellen und frühchristlicher Gemeinschaften zu fragen

Projektverantwortliche:
Prof. Dr. Soham Al-Suadi
Theologische Fakultät
Universität Rostock
Universitätsplatz 1 - Raum 205
18055 Rostock

Tel.: +49 381 / 498 - 8425
soham.al-suad(at)uni-rostockde

Literatur im mittelniederdeutschen Sprachraum (1200 – 1600)

Literatur im mittelniederdeutschen Sprachraum (1200 – 1600)

15. bis 19. September 2021

Wissenschaftliche Fachtagung zu Produktion und Rezeption von Literatur im mittelniederdeutschen Sprachraum von 1200 bis 1600

Projektverantwortlicher:
Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel
Institut für Germanistik
Universität Rostock
Am Reifergraben 4 - Raum 204
18055 Rostock

Tel.: +49(0)  381  498 2580
franz-josef.holznagel(at)uni-rostockde

Funerale10: Ciao bello!

Funerale10: Ciao bello!

7. bis 10. Oktober 2021

Im Fokus der 10. Funerale-Tagung "Ciao Bello!" zu aktuellen Fragen der Bestattungskultur stehen Mensch-Tierbestattungen im Human-Animal-Diskurs. Bereits seit 2012 lädt Prof. Dr. Thomas Klie vom Lehrstuhl für Praktische Theologie zu den Funerale-Tagungen nach Rostock ein. Aus diesen Tagungen sind bislang u.a. zwei Promotionen, sieben Buchpublikationen und drei Forschungsprojekte hervorgegangen.

Projektverantwortlicher:
Prof. Dr. Thomas Klie
Theologische Fakultät 
Universitätsplatz 1 - Raum 309
18055 Rostock

Tel.: +49 381 / 498-8435
thomas.klie(a)uni-rostockde

 

Conferencia international de lexicografia digital

Conferencia international de lexicografia digital

2022 (verschoben)

Internationale Fachtagung zur digitalen Wörterbuchschreibung im Rahmen des DFG-geförderten Projektes Diccionario del Español Medieval electrónico (DEMel). Ziel ist die Vernetzung unterschiedlicher lexikographischer Projekte auf dem Gebiet der romanischen Sprachen. Diskutiert werden sowohl inhaltliche (philologische) Fragen als auch technische Aspekte. Erwartet werden Tagungsteilnehmer*innen verschiedener Disziplinen aus Spanien, Isreal und den USA, darunter Vertreter*innen des El Nuevo diccionario histórico del español der Königlichen Akademie in Madrid/ Spanien, des Dictionnaire Etymologique de l'Ancien Franqais (DEAF), des Diccionario Histórico del Español de Canarias sowie des Corpus Diacrónico Anotado del Judeoespañol (CoDiAJe)

Projektverantwortlicher:
Prof. Dr. Rafael Arnold
Institut für Romanistik
Universität Rostock
August-Bebel-Str. 28 - Raum 9.013
18055 Rostock

Tel.: + 49 381 / 498 2619
rafael.arnold(at)uni-rostockde

Julius Caesar Scaliger: "Heroes" und "Heroinae"

Julius Caesar Scaliger: "Heroes" und "Heroinae"

2021 bis 2023

Ziel dieses interdisziplinären Projektes ist die Publikation von zwei Büchern: die erste moderne
Übersetzung, Kommentierung und Einleitung zu den neulateinischen Epigrammsammlungen Heroes
(I: 108 Epigramme) und Heroinae (II: 109 Epigramme) des italienischen Dichters und Gelehrten
Julius Caesar Scaliger (1484–1558). Parallel zu der Abfassung dieser beiden Bücher sollen von den
Projektpartnern weitere Fachaufsätze zu den beiden Sammlungen veröffentlicht werden.

Projektverantwortliche:
Dr. Simone Finkmann
Heinrich Schliemann-Institut für Altertumsforschung
Philosophische Fakultät
Schwaansche Str. 3
18055 Rostock
Email: simone.finkmann@uni-rostock.de

Neue experimentalarchäologische Versuchsreihen zum Bronzeguss

Neue experimentalarchäologische Versuchsreihen zum Bronzeguss

September bis November 2021

Erneute experimentelle Gussversuche zur Rekonstruktion bronzezeitlicher Produktionstechniken im Rahmen des DFG-Drittmittelprojektes „Bronzeverarbeitung in der
Ostseeprovinz. Archäologische und experimentelle Studien zur Produktion und Verwertung von
Metallen im bronzezeitlichen Estland.

Projektleiter:
Prof. Dr. H.-J. Karlsen, Dr. U. Sperling
Heinrich-Schliemann-Institut für Altertumsforschung
 

Narrative von Passivität und Verantwortung

Narrative von Passivität und Verantwortung

2022 bis 2023

Vorbereitung eines DFG-Antrages durch Literatur- und ErziehungswissenschaftlerInnen an der Philosophischen Fakultät

Projektverantwortliche:
Prof. Dr. Stephanie Wodianka
Institut für Romanistik

Digital Approaches to Direct Speech Representation in Greek and Latin Epic

Digital Approaches to Direct Speech Representation in Greek and Latin Epic

30. Juni bis 2. Juli 2022

Ziel des multidisziplinären wissenschaftlichen Workshops der internationalen Projektgruppe Digital Initiative for Classics: Epic Speeches (DICES) mit ForschungspartnerInnen aus Kanada sowie den Niederlanden ist u.a. die Publikation eines Sammelbandes sowie die schnelle Etablierung der SSHRC-geförderten Rostocker Datenbank als neuem Datenstandard für die Diskursanalyse im griechischen und römischen Epos.

Projektverantwortliche:
Dr. Simone Finkmann
Heinrich Schliemann-Institut für Altertumsforschung
Philosophische Fakultät
Schwaansche Str. 3
18055 Rostock
Email: simone.finkmann@uni-rostock.de

Lernen aus der Krise: Covid-19 und die Folgen für die Gesellschaft

Interdisziplinäre Podcast-Reihe der INF über die Corona-Pandemie

Mit eigenen Analysen und prägnanten Kommentaren weiten Professorinnen und Professoren der Chemie, Demographie, Geschichte, Informatik, Literaturwissenschaft, Mathematik, Medienwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Recht, Soziologie, Theologie und Wirtschaftswissenschaft die Perspektive auf die aktuelle Corona-Pandemie. Dabei haben sie nicht nur die Gegenwart im Blick, sondern auch vergangene Krisen und Pandemien wie Pest, Cholera oder Spanische Grippe und deren sozialen Folgen. Hörbar in der interdisziplinären Podcast-Reihe „Lernen aus der Krise: Covid-19 und die Folgen für die Gesellschaft“.

Alle Podcast-Beiträge

 

WKT TERMINE

6. Oktober 2021, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, online
Computational Methods: Ein Überblick 
Vortrag über verschiedene digitale Methoden mit einem besonderen Schwerpunkt auf digitalen Methoden zur Textverarbeitung von Juniorprofessor Dr. Mario Haim/  Universität Leipzig als Experte im Bereich der Computational Methods. Anschließend Diskussion. Um Voranmeldung via E-Mail wird gebeten.

7. bis 9. Oktober 2021
Funerale10: Ciao bello!
10. Funerale-Tagung zur  Problematik von Mensch-Tier-Bestattungen im Kontext der Human-Animal-Studies, organsiert von Prof. Thomas Klie.

15. Oktober 2021, 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, online
Meet & Greet MTS/ WKT
Interdisziplinäres Mitgliedertreffen der INF-Departments "Maritime Systeme" und "Wissen - Kultur - Transformation" zum Ausloten möglicher Forschungskooperationen. Zusendung der Zoom-Zugangsdaten nach Anmeldung bis zum 30. September per E-Mail an wktuni-rostockde

22. Oktober 2021, 15.00-17.00 Uhr, online
WKT-Vollversammlung mit Vorstandswahl
Die Tagesordnung sowie die Kandidat:innen für den neuen WKT-Vorstand werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Veranstaltung findet voraussichtlich digital via Zoom statt, die Wahl der Vorstandskollegin über die digitale Plattform EvaSys.

25. Oktober 2021, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, online
26. Oktober 2021, 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, online

MARE BALTICUM LECTURES: Von Klimaangst bis Bildungspanik
Workshop mit Mare-Balticum-Fellow Prof. Karen Struve von der Universität Bremen zu literatur- und kulturtheoretischen Ansätzen der Angst im Rahmen der digitalen Veranstaltungsreihe "Narrative der Angst". Details

4. bis 6. November 2021
Doktorand:innen-Forum „Theologie und Politik“
Forum für Student:innen, Doktorand:innen und Post-Docs statt, das von Kollegiatinnen des DFG-Graduierten-kollegs „Deutungsmacht“ initiiert und vorbereitet wird. Formlose E-Mail-Anmeldung unter deutungsmacht@uni-rostock.de Details

29. November 2021, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, online
30. November 2021, 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, online

MARE BALTICUM LECTURES: Narrative der Angst als Narrationen der Angst.
Workshop zu Angstdiskursen in Literatur und Film der Gegenwart mit Mare Balticum-Fellow Prof. Karen Struve von der Universität Bremen. Details

9. und 10. Dezember 2021, jeweils 10.00 Uhr bis 13.30 Uhr, online
Concepts and patterns in large text collections. Grundlagen zur automatisierten Inhaltsanalyse 
Workshop mit der Nachwuchssprecherin der DGPuK-Fachgruppe Digitale Kommunikation, Dr. Esther Greussing/ Technische Universität Braunschweig, und Dr. Fabienne Lind/ Universität Wien Details
 

 

 

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