Interdisziplinäre Forschung
Gemeinsame Infrastruktur. Gemeinsame Expertise. Gemeinsamer Erfolg.
Der Forschungsbau LL&M ist weit mehr als ein Gebäude mit moderner Laborausstattung. Er schafft eine gemeinsame Forschungsumgebung, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen ihre Expertise bündeln und modernste Technologien gemeinsam nutzen. Dadurch entstehen Forschungsansätze, Kooperationen und wissenschaftliche Entwicklungen, die weit über die Möglichkeiten einzelner Arbeitsgruppen hinausgehen.
Neue Forschungsfelder gemeinsam entwickeln
Die interdisziplinäre Forschungsumgebung ermöglicht den Aufbau neuer wissenschaftlicher Schwerpunkte, die von einzelnen Instituten allein kaum realisierbar wären.
Aktuelle Beispiele sind:
- HEDI (High Energy Density Initiative) zur Erforschung von Materie unter extremen Bedingungen,
- die Weiterentwicklung des gemeinsamen Forschungsprogramms Networked Matter mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
- sowie neue Forschungsfelder wie Quantum Sensing und Neuroelektronik
Von der Grundlagenforschung zur Innovation
Die gemeinsame Forschungsumgebung trägt nicht nur zu wissenschaftlichen Erkenntnissen bei, sondern schafft auch die Grundlage für Innovation und Technologietransfer.
Aus dem Forschungsumfeld des LL&M sind bereits technologieorientierte Unternehmen hervorgegangen oder eng mit dem Forschungsbau verbunden. Beispiele sind
- RoNa Tech GmbH (thermoanalytische Messtechnik) Link
- Cell2Green (nachhaltige biobasierte Materialien) Link
- Innocent Meat (Biotechnologie und kultiviertes Fleisch) Link
Gemeinsame Technologien
Die sechs Kompetenzzentren ermöglichen den Zugang zu modernster Forschungsinfrastruktur. Unterschiedliche analytische Methoden können innerhalb eines Projekts kombiniert werden und liefern so ein umfassenderes Verständnis komplexer Materialien und biologischer Systeme.
Neue wissenschaftliche Kooperationen
Die räumliche Nähe gemeinsamer Labore und Technologieplattformen fördert den Austausch zwischen Forschenden verschiedener Disziplinen. Aus dieser Zusammenarbeit entstehen neue wissenschaftliche Fragestellungen, gemeinsame Publikationen und erfolgreiche Forschungsverbünde.
Entwicklung neuer Forschungsfelder
Die gemeinsame Infrastruktur schafft Freiräume für neue wissenschaftliche Themen und innovative Methoden. Dadurch konnten in den vergangenen Jahren neue Forschungsfelder aufgebaut und strategische Initiativen wie HEDI, Networked Matter oder neue Aktivitäten im Bereich Quantum Sensing entwickelt werden.
Internationale Sichtbarkeit
Die gemeinsame Forschungsinfrastruktur stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Departments bei der Einwerbung großer Forschungsverbünde und Drittmittelprojekte. Gleichzeitig erhöht sie die internationale Sichtbarkeit des Forschungsstandorts Rostock.
Forschungsbau in Zahlen
| Forschungsbau LL&M | |
| * | 6 Kompetenzzentren |
| * | rund 2.500 m² Laborfläche |
| * | SFBs, GRKs und EU-Projekte |
| * | fünf Fakultäten |
| * | nationale und internationale Partner |
| * | kontinuierlicher Ausbau der Forschungsinfrastruktur |
| * |
| Förderformat | Anzahl / Status |
| SFBs / TRRs | SFB 1270, SFB 1477, TRR HYP*MOL |
| Graduiertenkollegs | GRK 2901, GRK 2943, IGK 2676 |
| EU-Projekte | ULTRHAS, MuCol, AMMOTRACe |
| Strategische Initiativen | FRAME, HEDI |
| Kooperationen | CAU Kiel · HZDR · LIKAT · FZ Jülich · RWTH Aachen · TU München · TU Chemnitz · U Leipzig · Helmholtz-Zentren · Max-Planck-Instituten · University of Calgary · University of Ottawa · internationale Partner im Rahmen von EU- und Verbundprojekten |


