Department LL&M

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Lange Nacht der Wissenschaft

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NEWS


Corona Informationen

Aktuell geltende Regelungen für den eingeschränkten Betrieb der UR gelten weiterhin

In  der Zweiten Erlassänderung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommerns vom 15.05.2020 wurden die aktuell geltenden Regelungen für die Hochschulen bis 31.08.2020 verlängert. 

Bleiben Sie gesund und bitte achten Sie aufeinander und auf unsere Universität.


Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Gencode für die Herzreparatur mit Stammzellen entschlüsselt

hochspezifische Genexpressionscodes mit Künstlicher Intelligenz entdeckt

Ein interdisziplinäres Team von zehn Universitäten weltweit um den Rostocker Herzspezialisten Prof. Gustav Steinhoff entwickelte eine Methode, um mit Hilfe künstlicher Intelligenz Therapievorhersagen abzuleiten und so Infarktpatienten die individuell aussichtsreichste Therapie empfehlen zu können. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Markus Wolfien, Doktorand in der Bioinformatik-Arbeitsgruppe von Prof.Olaf Wolkenhauer der Universität Rostock. Wolfien nutzte fortschrittliche Algorithmen der künstlichen Intelligenz, um spezifische Variationen für den Therapieerfolg in Knochenmarkstammzellen und Blutzellen nachweisen zu können.

„Diese neuartige Diagnosemethode kann zur Vorhersage der Herzreparatur verwendet werden, die einen wichtigen Meilenstein in der Stammzelltherapie bei Herzinsuffizienz darstellen könnte“, erklärt Prof. Steinhoff. Die Untersuchung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der EU, der Firma Miltenyi-Biotec und dem japanischen Ministerium für Gesundheit mit über 15 Mio. Euro gefördert. Ihre Ergebnisse sind jüngst im renommierten Lancet Journal EBioMedicine veröffentlicht worden.

DOI: doi:10.1016/j.ebiom.2020.102862

Video at: https://www.youtube.com/watch?v=87s7KkPZdOY

Universität Rostock Pressemitteilung

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News zum Elektronenmikroskop

Der Raumumbau für das JEOL JEM-ARM200 ist fast abgeschlossen und der Aufbau des Gerätes ist für diesen Sommer 2020 eingeplant. Der Baufortschritt ist dokumentarisch in Bildern festgehalten.

Rostocker und Wiener Forscher wollen Geheimnisse flüssiger Salze lüften

Prof. Christian Schröder hält eine Vorlesungseihe im Rahmen des Mare Balticum Fellowship Programms

Prof. Ralf Ludwig und Prof. Chrsitian Schröder von der Universität Wien haben zeigen können, dass sich die Dynamik von ionischen Flüssigkeiten mit einer Kombination aus Kernspinresonanz- und Simulationsmethoden auf molekularer Ebene verstehen lässt. So ist es inzwischen möglich geworden, dass die Forscher die Gültigkeit von Relaxationsmodellen überprüfen können, die bisher nur ‚auf Verdacht‘ eingesetzt wurden. Solche Modelle beschreiben, wie durch Magnetfelder angeregte Kernspins ins Gleichgewicht zurückkehren, sie relaxieren gewissermaßen in den ursprünglichen Ruhezustand.
Für diese komplexen Untersuchungen steht den Rostocker Chemikern im Forschungsbau des Departments „Licht, Leben und Materie“ ein sogenanntes Fast-Field-Cycling Relaxometer als Messgerät zur Verfügung. „Mit dieser Kernspinresonanz-Methode, die auch Grundlage für die MRT-Bildgebung ist, kann die Beweglichkeit von Molekülen über große Frequenzbereiche zwischen Kilo- und Megahertz untersucht werden“, sagt die 32-jährige Dr. Anne Strate. Die in Rostock promovierte Physikochemikerin hat sich erfolgreich in die experimentelle Methode und die zugrundeliegenden Modelle reingefuchst.

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Großgerät - DNP Erweiterung für das NMR bewilligt

Schon zum Jahreswechsel hat Prof. Björn Corzilius die erfreuliche Mitteilung der DFG erhalten. Aktuell werden die baulichen und infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen, um die DNP-Erweiterung für das NMR im Untergeschoss des Forschungsbau LL&M zum Jahresende einzubringen.
Die Rostocker Forscher können die dynamische Kernpolarisation nutzen, um die Signalintensität bei Kernspinresonanz-Experimenten (NMR) zu erhöhen. Weitere Informationen zu u.a. den damit realisierbaren Forschungsthemen finden Sie auf der Homepage der Arbeitsgruppe.


Seminarreihen im SS 2020

Departmentsmeetings LL&M
monatliche Vortragsreihe mit Themen aus dem
Departmentsumfeld

Moderne Methoden der Massenspektrometrie und Chromatographie

Vortragsreihe für das Wintersemester 2020/21 kommt demnächst


Aktuelles

Affiliation

Affiliation

Jedes LLM-Mitglied gibt in allen Publikationen das Department als zweite Affiliation an:

Department Life, Light & Matter
University of Rostock,
18051 Rostock, Germany

Fotos zum Graduiertenworkshop LLM 2020

Fotos zum Graduiertenworkshop LLM 2020

Link

Forschungsbericht

Das Department LL&M hat sich in seinem zehnten Jahr nach Gründung in diesem Forschungsbericht mit einigen Projekten der Mitglieder vorgestellt. Auf über 60 Seiten ist das Zusammenspiel von Licht und Materie, von chemischen und biologischen Wirkstoffen bis hin zu biomedizinischen Applikationen dargestellt. Das Graduiertennetzwerk LLM, als auch eine Übersicht der Projekte der Mitglieder sowie die Vorstellung des wissenschaftlichen Beirats finden hier Erwähnung. Einige Beiträge werden auszugsweise auf unserer Homepage dargestellt. Die Druckversion kann bei der Departmentsleitung angefordert werden.

Kompetenzen

Das Department betreibt ein breites Spektrum an Grundlagenforschung in disziplinübergreifenden Themenbereichen. Zukunftsorientierte Themen von gesamtgesellschaftlicher, internationaler Relevanz und mit hohem wissenschaftlichen Anspruch stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Einige Projekte der Mitglieder sind hier aufgelistet.

Forschungsbau

Übersicht

Der Forschungsbau des Departments ist eine ideale Forschungsumgebung für eine interdisziplinäre Projektbearbeitung in dem auch die fünf untenstenden Kompetenzzentren angesiedelt sind. Die Labore stehen den Mitgliedern des Departments LL&M zur Verfügung.

Intersurf
InterSurf
NMR
NMR
Calor
Calor
Mikroskopie und Spektroskopie
Mikroskopie und Spektroskopie
Massen- spektroskopie
Massen- spektroskopie
Übersicht Forschungsbau
Übersicht Forschungsbau

Department LL&M - Albert-Einstein Str. 25 - 18059 Rostock

Department LL&M - Albert-Einstein Str. 25 - 18059 Rostock


Artikel- und Newsarchiv

Gesundeitsforschung im Umfeld der Departments LL&M

Gesundeitsforschung im Umfeld der Departments LL&M

Zweite Runde beim Exzellenzforschungsprogramm

Fünf Forschungsverbünde in Mecklenburg-Vorpommern erhalten eine Förderung durch das zweite Exzellenzforschungsprogramm des Landes. Davon werden vier Projekte an der Universität Rostock koordiniert. Mit dem Exzellenzforschungsprogramm will das Land die Spitzenforschung stärken. Die Förderung erfolgt aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Den fünf geförderten Forschungsverbünden stehen finanzielle Mittel in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro für die Gesundheitsforschung zur Verfügung. Pro Verbund können bis zu zwei Millionen Euro zugewendet werden.

Projekte unter der Federführung der Universität/ Universitätsmedizin Rostock:

1. „Programmierte Herzschrittmacherzellen zur in vitro Medikamententestung (iRhythmics)“
Das gemeinsame Projekt der Universitätsmedizin Rostock mit dem Department Leben, Licht und Materie (Team um Prof. Dr. Robert David), Universitätsmedizin Greifswald, Universität Rostock und Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf adressiert die Generierung und Etablierung programmierter Herzschrittmacherzellen zur Testung von Wirkstoffen in der Petrischale. Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören weltweit zu einer der häufigsten Todesursachen und werden meist von Herzrhythmusstörungen begleitet. Für diese Arrhythmien ist die Identifizierung von Wirkstoffen in einem sehr frühen Stadium der Medikamentenentwicklung von größter Bedeutung. Des Weiteren bietet die Verfügbarkeit solcher Testsysteme wichtige Vorteile bei der Überprüfung der Sicherheit von verschiedensten Arzneimitteln. Die Tests in der Kulturschale können gleichzeitig einen Teil der bisher notwendigen Tierversuche ersetzen. Zudem bildet die Forschung an programmierten Herzschrittmacherzellen langfristig gesehen die Grundlage für die spätere Erzeugung eines Biologischen Schrittmachers in Patienten.

2. „Erforschung neuartige Ansätze zur Bereitstellung verbesserter Gewebeersatzmaterialien auf Basis der hydrostatischen Hochdruckbehandlung (HOGEMA)“
Die hydrostatische Hochdrucktechnologie (HHD) soll die Behandlung von Gewebedefekten mit allogenem Transplantatgewebe ermöglichen und dazu genutzt werden, neue Perspektiven für die Aufbereitung von humanen Allografts aus Stütz- (Knochen, Knorpel) und Bindegewebe (Faszie) zu schaffen. Im Verbundvorhaben HOGEMA soll eine Technologieplattform geschaffen werden, um devitalisiertes allogenes Gewebe nach der HHD-Behandlung schonend und effizient von Zell- und Geweberesten zu befreien, um dieses als strukturell und biomechanisch stabiles Allograft-Transplantat nutzen zu können. Zudem soll im Vorhaben die Bereitstellung von devitalisiertem Gewebe für die Entwicklung und Etablierung von physiologisch-ähnlichen Modellsystemen ermöglicht werden, die nachfolgend anstelle von Tiermodellen für eine Vielzahl von Fragestellungen in der Grundlagenforschung herangezogen werden sollen. Das gemeinsame Projekt der Universitätsmedizin Rostock Universitätsmedizin Greifswald, Universität Rostock, Hochschule Wismar und Fraunhofer-Projektgruppe wird koordiniert durch die Arbeitsgruppe um Prof. Bader der UMR.

Graduiertenworkshop LLM 2018

Graduiertenworkshop LLM 2018

Das Graduiertennetzwerk des Departments Leben, Licht & Materie (LL&M) der Universität Rostock hat sich am 19. Januar 2018 zum 5. Workshop im Forschungsbau getroffen. Mit 17 interdisziplinäre Kurzvorträge aus der Biologie, Chemie und Physik und Informatik sowie aus den Ingenieurswissenschaften und dem Maschinenbau haben wir spannende neue Projekte vorgestellt bekommen. Das Interesse aus dem Departmentsumfeld war groß. Mit bis zu 70 Teilnehmern gab es lebhafte Diskussionen und viele gute Anregungen für die Jungwissenschaftler. Für externe Gastwissenschaftleraus Greifswald und Erlangen wurden alle Vortäge inklusive der Vortragsfolien via Internet übertragen. Unten aufgelistet finden Sie die Kurzzusammenfassung der Vorträge. In der internen Uni Rostock Box des Departments LLM sind alle Vorträge im pdf-Format hinterlegt. Die Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Der Natur auf die Finger schauen

Der Natur auf die Finger schauen

Einzigartiges Hochleistungs-Elektronenmikroskop für die Forscher im Land

v.l.n.r.: Konsortiumsmitglieder: PD Dr. Marcus Frank, Prof. Markus Münzenberg, Prof. Karl-Heinz Meiwes-Broer, Dr. Susanne Radloff, Prof. Olaf Keßler und Dr. Carsten Kreyenschulte

Völlig neue Einblicke in die Welt der Atome und Moleküle gewinnen die Wissenschaftler des Departments Leben, Licht und Materie der Universität Rostock. Die Grundlage bildet eine Förderung in Höhe von 3,6 Mio Euro durch den Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern für ein neuartiges Elektronenmikroskop. Damit wird es erstmals möglich, Untersuchungsobjekte im flüssigen oder gasförmigen Zustand auf atomarer Ebene live zu verfolgen. So können kleinste Veränderungen in lebenden biologischen Zellen im Kontakt mit Nanoteilchen hochaufgelöst beobachtet werden. Mit dem neuen Hochleistungs-Elektronenmikroskop ist sogar die Abbildung einzelner Atome möglich, damit kann beispielsweise die Wirkung von Katalysatoren auf chemische Reaktionen direkt verfolgt werden, genauso wie Vorgänge der Strukturbildung von Leichtbauwerkstoffen. Die Anschaffung wird möglich durch einen erfolgreichen Förderantrag eines interdisziplinären Konsortiums aus Wissenschaftlern der Universität Rostock in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald, der Hochschule Wismar sowie den Leibniz-Instituten für Katalyse, für Ostseeforschung und für Plasmaforschung. Der gemeinsame Antrag konnte sich in einem starken Wettbewerb zahlreicher deutscher Universitäten durchsetzen. Seinen Standort wird das Hochleistungsmikroskop unter dem Dach des Forschungsbaus Leben, Licht und Materie der Universität Rostock finden und dort der interdisziplinären Forschung an den Schnittstellen zwischen Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin neue Möglichkeiten bieten. „Mit der Bewilligung dieses Großgerätes haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wir freuen uns sehr auf völlig neuartige Einblicke in die Nanowelt der lebenden und festen Materie“, so Professor Keßler vom Lehrstuhl für Werkstofftechnik und Sprecher des interdisziplinären Konsortiums. Nach einer Beschaffungs- und Aufbauphase wird die Inbetriebnahme im Jahr 2019 mit Spannung erwartet.

Alfried Krupp-Förderpreis 2017

Alfried Krupp-Förderpreis 2017

für Physiker Alexander Szameit aus Rostock

Professor Alexander Szameit (Foto: Universität Rostock/Julia Tetzke)

Der Rostocker Physikprofessor Alexander Szameit wird am 23.11.2017 in Essen mit dem „Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2017“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit einer Million Euro dotiert. Szameit lehrt seit einem Jahr an der Universität Rostock als Professor für Experimentelle Festkörperoptik. „Solch eine Auszeichnung ist eine Ehre für die ganze Universität Rostock“, unterstreicht Rektor Professor Wolfgang Schareck. Alexander Szameit sei ein begeisternder Wissenschaftler, der seinen Forschungsschwerpunkt auch allgemeinverständlich darstellen könne. Zudem sei der Physiker ein Teamplayer, der sich in kurzer Zeit bestens ins Team eingelebt habe, würdigt der Rektor. Den Auswahlgremien der Stiftung lagen 42 Kandidatenvorschläge von Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland vor. Der Preis geht an exzellente junge Wissenschaftler, die in ihrem Feld zu den innovativsten und klügsten Köpfen gehören. „Das Geld wird reichen, um vier Doktoranden für fünf Jahre zu beschäftigen“, sagt Szameit. Die Preisträger können die Fördermittel unbürokratisch dafür einsetzen, sich unabhängig von öffentlichen Geldern ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen: Sie können beispielsweise Labor- und Arbeitsplätze einrichten und verbessern, Symposien oder Fachkongresse besuchen sowie Wissenschaftliche Mitarbeiter und spezielle Forschungsgruppen finanzieren. Für ihn sei es eine große Ehre, diese Auszeichnung zu empfangen, sagt der 38-jährige Professor. „Das ist aber gleichzeitig auch Ansporn, noch besser zu werden. Mit dem Alfried Krupp-Förderpreis, so Alexander Szameit in seinen Dankesworten, erhalte er die Möglichkeit, sich über seine bisherigen Forschungsgebiete hinaus neue Themen zu erschließen. Als junger Forscher träume man davon, viele spannende Fragestellungen zu bearbeiten, habe aber allzu häufig mit finanziellen und personellen Engpässen zu kämpfen. „Jetzt öffnen sich einige Türen für mich, die bisher verschlossen schienen. Darauf freue ich mich – auf ein Stück freies Forscherleben!“

Der Schwerpunkt der Forschung von Alexander Szameit ist die Ausbreitung von Licht in künstlichen, strukturierten Medien. Er geht dabei weit über die Grenzen der „klassischen“ Optik hinaus und lässt sich bei der Erarbeitung seiner Forschungsideen von beinahe allen Teilgebieten der Physik inspirieren. Dazu gehören unter anderem die Physik der festen Körper, die Teilchenphysik, die Quantenmechanik, die Atomphysik und sogar die Kosmologie. Die Grundlage seiner Arbeit ist dabei eine neuartige experimentelle Plattform, die er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Blüte entwickelt haben: die „photonischen Wellenleitergitter“. Diese erlauben im Labormaßstab die experimentelle Simulation verschiedener physikalischer Prozesse mittels optischer Methoden, insbesondere auch solcher Prozesse, die labortechnisch mit keiner anderen experimentellen Methode untersucht werden können. Namhafte Fachkollegen zählen die Arbeiten von Alexander Szameit „zum Feinsten, was kürzlich in der modernen Optik erarbeitet wurde“. Sein tiefgehendes Verständnis theoretischer Grundlagen und sein beeindruckendes experimentelles Geschick erlaubten ihm nicht nur, praxis-orientierte Entwicklungen voranzutreiben, sondern auch sehr grundlegende Fragen der Physik aufzugreifen und experimentell zu überprüfen. Dies hat er beispielsweise 2013 mit einer aufsehen-erregenden Arbeit demonstriert, in der er mit seinem Team erstmals den experimentellen Nachweis für theoretische Erkenntnisse der beiden Physik-Nobelpreisträger von 2016, Duncan Haldane und David Thouless, erbrachte. „Der Preisträger“, so die Kuratoriumsvorsitzende Ursula Gather, „beherrscht die Konzeption physikalischer Experimente so virtuos, dass es ihm gelungen ist, grundlegende Fragen der Physik auf gänzlich neue Art zu behandeln. Er bringt das Licht dazu, wie er selbst sagt, „Dinge zu tun, die es freiwillig nie tun würde.“ In seiner Laudatio würdigte Professor Immanuel Bloch vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching die Forschungsleistungen des Preisträgers: „Alexander Szameit ist einer der Wegbereiter des neuen, innovativen Forschungsgebiets der topologischen Photonik und der integrierten Quantenoptik. In seinen Arbeiten kann er Lichtleiter gezielt in Festkörperstrukturen schreiben und so das Licht nahezu magisch geschützt um Hindernisse leiten. Damit eröffnen sich völlig neue Wege für grundlegende Experimente in der Quantenoptik, aber auch für technologische Anwendungen im wichtigen Bereich der Photonik.“

Ein MRT für Forscher im Maschinenbau

Ein MRT für Forscher im Maschinenbau

Nach mehreren Jahren harter Arbeit freut Professor Sven Grundmann sich über den Magnetresonanztomgraphen (MRT)

Ein MRT im Maschinenbau? „Ja“, sagt Professor Sven Grundmann, Inhaber des Lehrstuhls für Strömungsmechanik der Universität Rostock. Die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik wird die erste Maschinenbaufakultät in Deutschland sein, die mit einem eigenen Magnetresonanztomographen (MRT) ingenieurwissenschaftliche Probleme lösen wird. Das Gerät ist als äußerst vielseitiges Messgerät angeschafft worden. Neben der Bearbeitung ingenieurwissenschaftlicher Forschungsfragen wird mit dem MRT-Labor im Maschinenbau zudem medizinische Forschung ermöglicht. Mit der medizinisch motivierten Forschung gebe es sogar die Chance, medizinische Diagnosemöglichkeiten weiter zu verbessern. „Dass man mit diesem Verfahren nicht nur Bilder von organischen Geweben erzeugen, sondern auch andere physikalische Eigenschaften, wie Dichte, Konzentration, Temperatur oder auch Geschwindigkeiten erfassen kann, ist schon seit Jahrzehnten bekannt“, sagt Grundmann. Das Problem sei jedoch die Zugänglichkeit der großen MRTs (Ganzkörper) in den Kliniken. Aus guten Gründen seien diese Geräte nur für medizinische Zwecke verfügbar. „Ich bin stolz auf meine Fakultät und meine Universität, dass sie den Mut und die Vorstellungskraft bewiesen haben, solch ein Labor einzurichten, um ohne die Einschränkungen, die in Kliniken angewandt werden müssen, ganz frei mit diesem faszinierenden Messgerät arbeiten zu können.

Impressionen aus dem Forschungsbau LL&M

Nanofinger:

Nanofinger:

Können wir einzelne Nanoteilchen oder gar Atome gezielt verschieben und so Landschaften im Nanometer-Bereich aufbauen? Das gelingt mit einem Rastersondenmikroskop, dessen Innerstes hier gezeigt ist und das über zwei Spitzen verfügt, die sich mit atomarer Auflösung bewegen lassen.

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