Department LL&M

Department LL&M

Willkommen auf unserer Homepage

Lange Nacht der Wissenschaft

Lange Nacht der Wissenschaft

Workshop des Departments LL&M

Das Department Leben, Licht & Materie stellt seine Forschung vor.

Das Department LL&M veranstaltet am 21. Juni- 22. Juni einen Workshop mit anschließender Beiratssitzung.

Alle Mitglieder des Departments sind herzlich eingeladen sich über die Aktivitäten und Projekte zu informieren. Zum Kennenlernen und für weitere Diskussionen ist am Abend des 21. Junis Zeit. Den längsten Tag im Jahr wollen wir zur Science Party nutzen und uns beim Grillimbiss den Projektfortschritte der Doktoranden und Jungwissenschaftler auf Postern widmen.

Das Workshop-Programm ist hier zu finden.

Bitte nutzen Sie die Vorlage (Postervorlage) für die Postersession.

 

 

Gesundeitsforschung im Umfeld der Departments LL&M

Zweite Runde beim Exzellenzforschungsprogramm

Fünf Forschungsverbünde in Mecklenburg-Vorpommern erhalten eine Förderung durch das zweite Exzellenzforschungsprogramm des Landes. Davon werden vier Projekte an der Universität Rostock koordiniert. Mit dem Exzellenzforschungsprogramm will das Land die Spitzenforschung stärken. Die Förderung erfolgt aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Den fünf geförderten Forschungsverbünden stehen finanzielle Mittel in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro für die Gesundheitsforschung zur Verfügung. Pro Verbund können bis zu zwei Millionen Euro zugewendet werden.

Projekte unter der Federführung der Universität/ Universitätsmedizin Rostock:

1. „Programmierte Herzschrittmacherzellen zur in vitro Medikamententestung (iRhythmics)“
Das gemeinsame Projekt der Universitätsmedizin Rostock mit dem Department Leben, Licht und Materie (Team um Prof. Dr. Robert David), Universitätsmedizin Greifswald, Universität Rostock und Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf adressiert die Generierung und Etablierung programmierter Herzschrittmacherzellen zur Testung von Wirkstoffen in der Petrischale. Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören weltweit zu einer der häufigsten Todesursachen und werden meist von Herzrhythmusstörungen begleitet. Für diese Arrhythmien ist die Identifizierung von Wirkstoffen in einem sehr frühen Stadium der Medikamentenentwicklung von größter Bedeutung. Des Weiteren bietet die Verfügbarkeit solcher Testsysteme wichtige Vorteile bei der Überprüfung der Sicherheit von verschiedensten Arzneimitteln. Die Tests in der Kulturschale können gleichzeitig einen Teil der bisher notwendigen Tierversuche ersetzen. Zudem bildet die Forschung an programmierten Herzschrittmacherzellen langfristig gesehen die Grundlage für die spätere Erzeugung eines Biologischen Schrittmachers in Patienten.

2. „Erforschung neuartige Ansätze zur Bereitstellung verbesserter Gewebeersatzmaterialien auf Basis der hydrostatischen Hochdruckbehandlung (HOGEMA)“
Die hydrostatische Hochdrucktechnologie (HHD) soll die Behandlung von Gewebedefekten mit allogenem Transplantatgewebe ermöglichen und dazu genutzt werden, neue Perspektiven für die Aufbereitung von humanen Allografts aus Stütz- (Knochen, Knorpel) und Bindegewebe (Faszie) zu schaffen. Im Verbundvorhaben HOGEMA soll eine Technologieplattform geschaffen werden, um devitalisiertes allogenes Gewebe nach der HHD-Behandlung schonend und effizient von Zell- und Geweberesten zu befreien, um dieses als strukturell und biomechanisch stabiles Allograft-Transplantat nutzen zu können. Zudem soll im Vorhaben die Bereitstellung von devitalisiertem Gewebe für die Entwicklung und Etablierung von physiologisch-ähnlichen Modellsystemen ermöglicht werden, die nachfolgend anstelle von Tiermodellen für eine Vielzahl von Fragestellungen in der Grundlagenforschung herangezogen werden sollen. Das gemeinsame Projekt der Universitätsmedizin Rostock Universitätsmedizin Greifswald, Universität Rostock, Hochschule Wismar und Fraunhofer-Projektgruppe wird koordiniert durch die Arbeitsgruppe um Prof. Bader der UMR.

Die Lange Nacht der Wissenschaft im Forschungsbau LL&M

1. Zukunft der Therapie von Herzrhythmusstörungen – Biologische Herzschrittmacher?
Neue vielversprechende Ansätze zur Regeneration des geschädigten Herzens wie auch zur Medikamentenentwicklung bietet die Stammzellbiologie. Erste Erfolge zu im Labor gezüchteten biologischen Herzschrittmacherzellen können Sie live beobachten.
Laborführung, Raum 012/ 18 – 20 Uhr laufend
Dr. Christian Rimmbach, Prof. Robert David

2. Lasermikrobearbeitung und 3D-Druck in Metall
Laser spielen in der modernen Fertigungstechnik eine wichtige Rolle. Anhand verschiedener Exponate sowie eine Laborbesichtigung werden aktuelle Anwendungs-und Forschungsbereiche aus der Lasertechnologie vorgestellt. Neben der Bearbeitung mittels ultrakurzer Laserpulse zur Herstellung von medizinischen Implantaten wird die Herstellung von metallischen Bauteilen mittels 3D-Druck vorgestellt.
Demonstration – Foyer LLM/ 18 – 22 Uhr

Dr. Rigo Peters, Paul Oldorf

3. Auf Spurensuche: Wie Laser und neueste Techniken chemische Verbindungen erkennen
Tausende von Substanzen bestimmen unsere von Natur und Mensch geprägte Umwelt. Wir nehmen sie mit jedem Atemzug und jeder Nahrung in uns auf. Manche schaden der Umwelt und unserem Körper. Wir begeben uns auf eine spannende Spurensuche und zeigen dabei modernste Techniken von heute und morgen.
Laborführung; Raum 015 EG; 19.30 – 20.30 laufend
Dr. Robert Irsig, Julian Schade

4. Basteln und Werfen eines Bumerangs - Bastel Deinen eigenen Bumerang in 5 Minuten!  
Ein kreuzförmiger Bumerang aus Balsaholz kann unter Anleitung in nur 5 Minuten gebastelt werden. Die Bastelanleitung und die Wurfanleitung können auch in Papierform mitgenommen werden. Das notwendige Bastelmaterial steht kostenfrei zur Verfügung.
Foyer LLM

5. Aufruf zum Mitmachen: Großes Rostocker Fußgänger
In einem Experiment soll das Fußgängerverhalten möglichst vieler Fußgänger untersucht werden. Im Experiment soll der Fußgängerstrom bei einem vereinfachten Evakuierungsszenario mathematisch ana- lysiert und optimiert werden, bei dem die Fußgänger durch einen Korridor gehen.
Experiment vor dem Gebäude

6. Escape Room - In den Tiefen des Mathematikarchivs
Eine seltene Form des schwarzen Todes breitet sich in der Stadt aus. Einzig der Rostocker Mathematiker und Mediziner Magnus Pegelius hat sie 1570 erforscht. Sucht die Heilung in den Archiven der Mathematik & rettet die Stadt! Der Escape Room ist für Gruppen bis 5 Pers. und 25 Min. ausgelegt. 18:00 – 22:00 uhr (fortlaufend) alle 30 Minuten. Raum 229

7. Forschungswerkstatt: Mathematik - Mathe einmal anders für Schülerinnen und Schüler
Foyer LLM

8. Schauvorlesung und Vorträge im Seminarraum 110

Die Flugbahn eines Bumerangs und Numerische Mathematik - Prof. Dr. Jens Starke
Am Beispiel der Flugbahn eines Bumerangs wird anschaulich erklärt, wie natur- und ingenieurwis- senschaftliche Probleme mathematisch mit Differentialgleichungen beschrieben und deren Lösungen numerisch auf Computern berechnet werden können. Mit praktischer Bauanleitung und Wurf-Expe- rimenten 18:00 – 18:20 uhr + 21:30 – 21:50 uhr (20 min)

Neuronale Netze in der Fusionsforschung - Marko Blatzheim
Im Fusionsexperiment Wendelstein-7X wird Wasserstoff auf mehrere Millionen Grad erhitzt um die Kernfusion als Energiequelle zu erforschen. Infrarotbilder der Innenwand lassen dabei Rückschlüsse auf den Plasmazustand zu. Neuronale Netze sollen dazu genutzt werden, diese Auswertung zu auto- matisieren. 18:30 – 19:00 uhr + 20:00 – 20:30 uhr (30 min)

Reines Chaos gibt es nicht - Dr. Peter Wagner
Von Unordnung gibt es ganz unterschiedliche Vorstellungen. Will man jedoch „totale Unordnung“ erzeugen, dann muss man das sehr „ordentlich“ machen. In Mathe beschäftigt sich die Ramseytheorie mit der Existenz von Ordnung im Chaos. In großen Strukturen sind Regelmäßigkeiten oft unvermeidlich. 19:00 – 19:30 uhr + 20:30 – 21:00 uhr (30 min)

Wie lügt man mit Statistik - die besten Tricks - Prof. Dr. Michael Dreher
Was bedeutet es, wenn ein Risiko um 25 Prozent gestiegen ist? Was heißt eigentlich „Durchschnitt“? Der Vortrag illustriert, worauf man beim Lesen einer Zeitungsmeldung über eine neue Statistik achten sollte. 19:30 – 20:00 uhr + 21:00 – 21:30 uhr (30 min)

9. Handschrifterkennung mit "Transkribus": Demonstration – Mitmachen – Selbermachen
Das automatisierte Lesen (hand)geschriebener Texte hat sich bis zum Praxiseinsatz weiterentwickelt – und Rostocker waren international beteiligt. Mit der EU-Projekt-Software „Transkribus“ wollen wir das erfolgreiche Suchen & Lesen in historischen Dokumenten demonstrieren & selbst ausprobieren. Experimente zum Erleben, Verstehen, Anfassen | Prof. Dr. R. Labahn, J. Michael, M. Weidemann
Foyer LL&M

Graduiertenworkshop LLM

Das Graduiertennetzwerk des Departments Leben, Licht & Materie (LL&M) der Universität Rostock hat sich am 19. Januar 2018 zum 5. Workshop im Forschungsbau getroffen. Mit 17 interdisziplinäre Kurzvorträge aus der Biologie, Chemie und Physik und Informatik sowie aus den Ingenieurswissenschaften und dem Maschinenbau haben wir spannende neue Projekte vorgestellt bekommen. Das Interesse aus dem Departmentsumfeld war groß. Mit bis zu 70 Teilnehmern gab es lebhafte Diskussionen und viele gute Anregungen für die Jungwissenschaftler. Für externe Gastwissenschaftleraus Greifswald und Erlangen wurden alle Vortäge inklusive der Vortragsfolien via Internet übertragen. Unten aufgelistet finden Sie die Kurzzusammenfassung der Vorträge. In der internen Uni Rostock Box des Departments LLM sind alle Vorträge im pdf-Format hinterlegt. Die Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Kurzvorträge - Abstracts

Das pdf-Format der Vortragsfolien sind in der Uni Rostock Box hinterlegt.

Dr. Christopher Rüger - AG Ralf Zimmermann

Dr. Christopher Rüger - AG Ralf Zimmermann

Mass spectrometric evolved gas analysis in the context of petroleomics

Evolved gas analysis, by means of thermal analysis coupled to ultra-high resolution mass spectrometry, is a powerful analytical tool for the in-depth description of petrochemicals and crude oils (Petroleomics) at the molecular level. Intended pyrolysis of macromolecular species, as well as the application of various selective atmospheric pressure ionisation techniques, was used to investigate different complex high-boiling mixtures, such as bitumen, asphaltenes and heavy oils.

Paul Oldorf - SLV MV GmbH

Paul Oldorf - SLV MV GmbH

Cell biology-oriented surface functionalization of titanium implants using ultrashort laser pulses

By structuring titanium surfaces using ultrashort laser pulses, a wide range of different micro- and nanostructures was generated. The surfaces were tested respective to their wettability as well as their influence to the proliferation and morphology of MG-63 osteoblasts.

Kevin Oldenburg - AG Sylvia Speller

Kevin Oldenburg - AG Sylvia Speller

Interactions in Hybrid Nanocomposite Systems studied by Laser-Induced Photoemission Electron Microscopy

By means of spatially and energetically resolved Photoemission Electron Microscopy (PEEM) we study a nanocomposite system consisting of mass-selected silver nanoparticles (≈15 nm diameter) on top of tetracene aggregates. We observe both enhanced and decreased population in the vicinity of nanoparticles, depending on the specific nanoparticle under investigation. The results are discussed in view of particle-molecule aggregate coupling and possible migration as well as annihilation of excitons.

Dr. Martin Bruschewski - AG Sven Grundmann

Dr. Martin Bruschewski - AG Sven Grundmann

MRI Flow Lab - A dedicated MRI laboratory for flow measurements and method development

A unique MRI laboratory has been completed at the Institute of Fluid Mechanics. The laboratory is specifically designed for experiments in fluid flows. The 3 Tesla whole-body MRI scanner can be integrated into various flow circuits with water and other MRI-compatible fluids. Research is focused on the development and validation of flow quantification methods, while the laboratory is also available for other MRI-related research.

Dr. Dirk Hollmann - AG Udo Kragl

Dr. Dirk Hollmann - AG Udo Kragl

Interdisziplinarity research goes international

In the lecture "Interdisciplinary research goes international", three interdisciplinary major projects with Vietnam were presented. The RoHan DAAD SDG Graduate School "Catalysis as Key to Sustainable Resource Management."

Sophie Kussauer - AG Robert David

Sophie Kussauer - AG Robert David

Physiological and pharmacological characterization of cardiac pacemaker cells

Electrophysiological analysis of induced SinoAtrial Bodies (iSABs) on Multi Electrode Arrays (MEA) enables their physiological characterization and thereby investigation of the influence of pharmaceutics like isoprenalin and carbachol.

Julius Zimmermann - SFB Elaine

Julius Zimmermann - SFB Elaine

Analysis and Simulation of Electromagnetic Fields in Bio-Systems

Our research focusses on the development and application of detailed hybrid multidisciplinary multiscale models to analyse electromagnetic fields in bio-systems by means of simulations. In close collaboration with experimentalists we particularly investigate the electrical stimulation of tissues such as bone, brain and cartilage.

Christoph Drobek - AG Seitz

Christoph Drobek - AG Seitz

Buoyant density and shear resistance of human mesenchymal stem cells in cell suspension

We evaluated the density of human mesenchymal stem cells using a technique of cell suspension density measurement to perform shear resistance measurements with a rheometer.

Der Natur auf die Finger schauen

Einzigartiges Hochleistungs-Elektronenmikroskop für die Forscher im Land

v.l.n.r.: Konsortiumsmitglieder: PD Dr. Marcus Frank, Prof. Markus Münzenberg, Prof. Karl-Heinz Meiwes-Broer, Dr. Susanne Radloff, Prof. Olaf Keßler und Dr. Carsten Kreyenschulte

Völlig neue Einblicke in die Welt der Atome und Moleküle gewinnen die Wissenschaftler des Departments Leben, Licht und Materie der Universität Rostock. Die Grundlage bildet eine Förderung in Höhe von 3,6 Mio Euro durch den Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern für ein neuartiges Elektronenmikroskop. Damit wird es erstmals möglich, Untersuchungsobjekte im flüssigen oder gasförmigen Zustand auf atomarer Ebene live zu verfolgen. So können kleinste Veränderungen in lebenden biologischen Zellen im Kontakt mit Nanoteilchen hochaufgelöst beobachtet werden. Mit dem neuen Hochleistungs-Elektronenmikroskop ist sogar die Abbildung einzelner Atome möglich, damit kann beispielsweise die Wirkung von Katalysatoren auf chemische Reaktionen direkt verfolgt werden, genauso wie Vorgänge der Strukturbildung von Leichtbauwerkstoffen. Die Anschaffung wird möglich durch einen erfolgreichen Förderantrag eines interdisziplinären Konsortiums aus Wissenschaftlern der Universität Rostock in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald, der Hochschule Wismar sowie den Leibniz-Instituten für Katalyse, für Ostseeforschung und für Plasmaforschung. Der gemeinsame Antrag konnte sich in einem starken Wettbewerb zahlreicher deutscher Universitäten durchsetzen. Seinen Standort wird das Hochleistungsmikroskop unter dem Dach des Forschungsbaus Leben, Licht und Materie der Universität Rostock finden und dort der interdisziplinären Forschung an den Schnittstellen zwischen Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin neue Möglichkeiten bieten. „Mit der Bewilligung dieses Großgerätes haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wir freuen uns sehr auf völlig neuartige Einblicke in die Nanowelt der lebenden und festen Materie“, so Professor Keßler vom Lehrstuhl für Werkstofftechnik und Sprecher des interdisziplinären Konsortiums. Nach einer Beschaffungs- und Aufbauphase wird die Inbetriebnahme im Jahr 2019 mit Spannung erwartet.

Ein MRT für Forscher im Maschinenbau

Nach mehreren Jahren harter Arbeit freut Professor Sven Grundmann sich über den Magnetresonanztomgraphen (MRT)

Ein MRT im Maschinenbau? „Ja“, sagt Professor Sven Grundmann, Inhaber des Lehrstuhls für Strömungsmechanik der Universität Rostock. Die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik wird die erste Maschinenbaufakultät in Deutschland sein, die mit einem eigenen Magnetresonanztomographen (MRT) ingenieurwissenschaftliche Probleme lösen wird. Das Gerät ist als äußerst vielseitiges Messgerät angeschafft worden. Neben der Bearbeitung ingenieurwissenschaftlicher Forschungsfragen wird mit dem MRT-Labor im Maschinenbau zudem medizinische Forschung ermöglicht. Mit der medizinisch motivierten Forschung gebe es sogar die Chance, medizinische Diagnosemöglichkeiten weiter zu verbessern. „Dass man mit diesem Verfahren nicht nur Bilder von organischen Geweben erzeugen, sondern auch andere physikalische Eigenschaften, wie Dichte, Konzentration, Temperatur oder auch Geschwindigkeiten erfassen kann, ist schon seit Jahrzehnten bekannt“, sagt Grundmann. Das Problem sei jedoch die Zugänglichkeit der großen MRTs (Ganzkörper) in den Kliniken. Aus guten Gründen seien diese Geräte nur für medizinische Zwecke verfügbar. „Ich bin stolz auf meine Fakultät und meine Universität, dass sie den Mut und die Vorstellungskraft bewiesen haben, solch ein Labor einzurichten, um ohne die Einschränkungen, die in Kliniken angewandt werden müssen, ganz frei mit diesem faszinierenden Messgerät arbeiten zu können.

Impressionen aus dem Forschungsbau LL&M

Die kürzesten jemals von Menschen erschafften Ereignisse

Die kürzesten jemals von Menschen erschafften Ereignisse

Ultrakurzpulslaser erzeugen Lichtblitze von nur Femtosekunden (10-15 s) Dauer. Mit solchen ‚Stroboskoplampen‘ werden ultraschnelle Vorgänge, wie die Bewegung von Molekülen oder die Lichtreaktion in der Photosynthese, sichtbar. Da die Energie der Blitze auf eine extrem kurze Zeit komprimiert ist, sind zugleich ultrahohe Intensitäten möglich. Versuchsaufbauten in LL&M konvertieren diese Lichtblitze in den ultravioletten bis hin zum weichen Röntgenbereich. Damit steht uns für die Spektroskopie und Materialbearbeitung ein großartiges Werkzeug zur Verfügung.

Optische Auflösung jenseits der klassisch bekannten Grenze:

Optische Auflösung jenseits der klassisch bekannten Grenze:

Sollen winzige Teilchen mit Durchmessern im Bereich weniger Nanometer untersucht werden, so hilft ein klassisches optisches Mikroskop wegen der Abbe‘schen Beugungs¬begrenzung nicht weiter. Mit einem konfokalen Lasermikroskop mit strukturierter Beleuchtung lässt sich diese Schwierigkeit umgehen. Unter Einsatz mehrerer Laser gelingt es sogar, Partikel bis hinunter zu etwa zehn Nanometern darzustellen. humane Stammzelle des Bindegewebes: grün-Aktinskelett, rot-Mitochondrien, blau – Kern

Termine des Departments LL&M

2018

23.4. - Haustreffen LL&M - CC MS

28.5. - Haustreffen LL&M


21.6.-22.6. - Treffen des wissenschaflichen Beirates mit Workshop

25.6. Haustreffen LL&M

24.9. Haustreffen LL&M

22.10. Haustreffen LL&M

26.11. Haustreffen LL&M

17.12. Haustreffen LL&M - SFB Elaine

Informationen zum Department

Im Jahr 2007 wurde an der Universität Rostock das Department „Science and Technology of Life, Light and Matter“ (LL&M) als Schwerpunkt zwischen den Natur- (inkl. Agrar-) und Ingenieurwissenschaften sowie der Medizin eingerichtet. Das Department ist Bestandteil der Interdisziplinären Fakultät (INF), zu der außer LL&M noch drei weitere Departments gehören: Maritime Systeme, Altern des Individuums und der Gesellschaft (beide seit 2007) und Wissen-Kultur-Transformation (seit 2010). 

Die ersten Jahre im Department LL&M wurden zur Vernetzung von Arbeitsgruppen und Themen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen genutzt. Das Department als fächerübergreifende Forschungsplattform hat sich das Ziel gesetzt,  inter- und multidisziplinäre Arbeiten in den Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Biomedizin zu bündeln und auf zukunftsfähige Bereiche zu fokussieren.

Zu der Einwerbung von Drittmitteln und einer enge Zusammenarbeit mit außeruniversitären Instituten und Firmen soll zusätzlich erreicht werden, dass die im Labor erzielte Erfolge sich nicht auf Grundlagenforschung beschränken.
Ein langfristiges Ziel dieses Departments ist es auch, durch eine entsprechende Berufungspolitik, interdisziplinäre Forschungsprojekte und Stärkung der Attraktivität durch Außenwirkung, das Profil der Hochschule zu schärfen und die internationale Konkurrenzfähigkeit zu steigern.

Das diese Ziele erreicht werden, zeigen die Großprojekte sowie zahlreiche kleinere im Umfeld des Departments die entweder fortgeführt oder gestartet werden. Herausragend sind die erfolgreiche Einwerbung des neuen Forschungsbaus, die zweite und dritte Verlängerung des DFG-Sonderforschungsbereichs 652, sowie die Beteiligung an den Spitzenforschungsvorhaben Light2Hydrogen und REMEDIS.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Nachwuchsausbildung wird in Form eines interdisziplinär angelegten Graduiertennetzwerks derzeit über 50 Kollegiaten zusätzlich zu ihrer jeweiligen fachspezifischen Ausbildung eine Reihe von Soft und Hard Skills Kursen ermöglicht.

Physics of Life, Light and Matter (Master of Science)

Titelbild (web)
Studiengangsprofil

Gegenstand und Ziel des Studiums

Objectives of study

The program focusses on the physics at the interface between life sciences, natural sciences, and engineering. The students are enabled to do research in areas which aim to control material and system properties on a microscopic or molecular level. Examples are the functionalization of biological, chemical or physical systems, and the control of light-matter interactions.


The program extents and deepens the knowledge and the methodological skills in physics obtained in a physics bachelor program. It provides the competences to understand and apply physical principles, concepts and knowledge at the interface of life sciences, natural science and engineering. The program stimulates the students to self-reliant scientific working, participation in a scientific team, and to consider and evaluate different scientific perceptions. The students learn to tackle complex problems and to solve them with scientific methods also exceeding their current level of understanding. The content of studies and the training forms are based to a large extent on the unity of teaching and science and provide, beside fundamental and expert knowledge, expertise in the development of methods, models and concepts as well as in system analysis.

 

Zielgruppe

The study aimes at students with a bachelor degree in physics or in an equivalent physics-oriented program. Prospective master students are expected to come from Germany, Europe and non-european countries. The program is taught solely in English.

 

Kontakt/Ansprechpartner zu diesem Studiengang

Studienbüro

Name und Bereich
Frau Müller

Telefon
+49 381 498-6703

E-Mail
studienbuero.physik@uni-rostock.de

Adresse
Albert-Einstein-Str. 24, 18059 Rostock, Raum 104

Sprechzeiten

Montag 9:00 -11:30 und 14:00 -15:30
Dienstag 9:00 -11:30 und 14:00 -15:30
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 9:00 -11:30
Freitag 9:00 -11:30

Individuelle Termine nach Vereinbarung möglich


Veranstaltungen/den Studiengang kennenlernen

Reguläre Lehrveranstaltungen, die für Schülerbesuche geeignet sind

Lehrveranstaltung 1


Veranstaltungsnummer
0123456

Veranstaltungsort und Raum
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock Großer Hörsaal

Termin
Montags 15:00 Uhr

Dozent
durchführender Dozent

Webseite
www.example.com

Erläuterung

Dies ist ein Beispieltext.