Kompetenzzentrum Massenspektrometrie

Kernthema des Kompetenzzentrums Massenspektrometrie ist die chemische Analytik komplexer molekularer Systeme. Hierfür werden moderne Techniken der Massenspektrometrie für die Forschung an (Nano-)Partikeln in Umwelt- und Verbrennungsaerosolen sowie zur Aufklärung ihrer Wirkung im biologischen System weiterentwickelt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Untersuchung komplexer Mischungen, beispielsweise aus thermischen Prozessen, in Form von Spurengasen oder Oberflächenkontaminationen. Als eigenständiges Forschungsziel werden dazu massenspektrometrische Methoden angepasst und mit neuen Techniken wie z.B. der Desorption und Ionisierung mithilfe kürzester Laserpulse verknüpft und weiterentwickelt.

Projektfelder

• (Nano-)Partikel und Chemie in biologischen Systemen
• Charakterisierung komplexer molekularer Systeme und thermischer Prozesse
• MS Technologien und Molekül-Licht-Wechselwirkung

Akteure und Kooperationspartner

• Ralf Zimmermann, Martin Sklorz, Johannes Passig, Analytische Chemie
• Stefan Lochbrunner, Joseph Tigggesbäumker, Physik
• Martin Hagemann, Pflanzenphysiologie
• Christoph Schick, Calor
• Michael Glocker, Medizin
• Detlef Schulz-Bull, Institut für Ostseeforschung Warnemünde
• Bert Buchholz, Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren

Instrumente

• Hochauflösendes FT-ICR Massenspektrometer mit 7T supraleitendem Magnet
• Hochauflösendes FT-Orbitrap Massenspektrometer
• ns-Laser Ionisierung ToF Massenspektrometer
• Thermoanalyse-Massenspektrometrie
• Sektorfeld-GC Massenspektrometer und Quadrupol GC Massenspektrometer
• LC triple-Quad Massenspektrometer (Koop. Pflanzenphysiologie, Prof. Hagemann)
• fs-Laser-System mit ToF Massenspektrometer (genehmigter Großgeräteantrag, im Aufbau)
• Aerosol Laser Massenspektrometer für online Einzelpartikelanalyse

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Wie wirken sich die Abgase aus Schiffsdieselmotoren auf die menschliche Gesundheit aus? Dieser bisher kaum untersuchten Frage widmen sich zur Zeit Wissenschaftler aus acht Forschungseinrichtungen Europas in einem zweiwöchigen Experiment an der Universität Rostock. Die Wissenschaftler sind Teil des vom Helmholtz Zentrum München und der Universität Rostock gegründeten Helmholtz Virtuellen Institutes HICE, an dem weitere Forschungspartner aus Deutschland und Europa sowie assoziierte Industriepartner beteiligt sind.