Department AGIS

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Willkommen am Department "Altern des Individuums und der Gesellschaft"

Über uns

Eine steigende Lebenserwartung und eine niedrige Geburtenraten verändern die Bevölkerungsstruktur tiefgreifend. Der demografische Wandel gilt als eine der großen Herausforderungen der modernen Industriegesellschaft. Zu seinen Folgen zählen die zunehmende Knappheit an Nachwuchs- und Führungskräften, der Anstieg der Pflegebedürftigkeit und Finanzierungsschwierigkeiten der Sozialversicherungssysteme. Zentrales gesellschaftliches Ziel einer alternden Gesellschaft bleibt die Sicherung des Wohlstands. Das setzt die Aufrechterhaltung der Innovationsfähigkeit, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und die Anpassung der Institutionen an demografischen Veränderungen voraus. Wohlstand bedeutet auch, ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen, in Gesundheit und mit voller gesellschaftlicher Teilhabe.

Das Department Altern des Individuums und der Gesellschaft (AGIS) sucht hierfür nach neuen Lösungen – auf der Ebene der medizinischen Versorgungs- und Therapieformen, im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen und in Bezug auf technische Assistenzsysteme. Voraussetzung hierfür ist eine interdisziplinäre Forschung, die auf Erkenntnissen aus Medizin, Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften aufbaut.

 

Kontakt

Albert-Einstein-Straße 21
18059 Rostock

Tel: +49 381 4988904
 agisuni-rostockde

 

News

Mitgliederversammlung & Vorstandswahl

Das Department AGIS lädt alle seine Mitglieder herzlich zur nächsten Mitgliederversammlung ein: 

  • Datum: Montag, 29. Juni 2026
  • Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr
  • Ort: Albert-Einstein-Straße 21, Seminarraum 113

Im Rahmen des Treffens wird zugleich der neue Vorstand des Departments gewählt. 


Diskutierten über die Bedeutung des DigitalHealthCampus auf der NØRD 2026: Prof. Dr. Bernd Krause (v.l.), Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand, Dr.-Ing. Matthias Unbescheiden, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Wissenschaftsministerin Bettina Martin, Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl von der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik sowie Dr. Stefanie Köhler und Prof. Dr. Stefan Teipel vom Rostocker Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Bildquelle: Universitätsmedizin Rostock

Planungen für DigitalHealthCampus an der Universitätsmedizin Rostock vorgestellt

Universität Rostock, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD und Universitätsmedizin Rostock bekräftigen eine enge Zusammenarbeit für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Hilfsmitteln in der Gesundheitsforschung

Rostock, 29.05.2026 – Auf der Digitalisierungsmese NØRD 2026 werden heute erstmals die Planungen für einen DigitalHealthCampus an der Universitätsmedizin Rostock vorgestellt, der in enger Zusammenarbeit mit der Universität Rostock und dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (Fraunhofer IGD) entwickelt wird. Mit dem Vorhaben soll Rostock als zentraler Standort für digitale Gesundheitsforschung, Medizintechnik und klinische Translation in Mecklenburg-Vorpommern weiter gestärkt werden. Zugleich entsteht ein Innovationsraum, der wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die medizinische Praxis überführen soll. 

Der DigitalHealthCampus ist eine von vier Säulen im zentralen wissenschaftlichen Verbund „AI4SmartTechnologies“ der Universität Rostock. Darin werden die Forschungsaktivitäten im Bereich maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz gebündelt und strategisch koordiniert. „Der DigitalHealthCampus zeigt, wie aus exzellenter Forschung konkrete Zukunft für unser Land entsteht. Wissenschaft, Medizin und Technologie arbeiten hier eng zusammen, um innovative Lösungen mit direktem Nutzen für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln“, sagt Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten. Sie betont, dass gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung und die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung neue digitale Ansätze dringend gebraucht würden. 

Der DigitalHealthCampus verbindet die medizinische Expertise der Universitätsmedizin Rostock mit der ingenieurwissenschaftlichen und datenwissenschaftlichen Kompetenz der Universität Rostock sowie der anwendungsorientierten Forschung des Fraunhofer IGD. Gemeinsam entwickeln die Partner digitale Lösungen, die dabei helfen sollen, Krankheiten früher zu erkennen, Therapien individueller zu gestalten und die medizinische Nachsorge insbesondere im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig zu verbessern. 

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der intelligenten Verknüpfung medizinischer Daten aus Klinik, Alltag und digitalen Messsystemen. So sollen Ärztinnen und Ärzte künftig besser dabei unterstützt werden, individuelle Krankheitsverläufe einzuschätzen und passende Behandlungen auszuwählen. „Mit dem DigitalHealthCampus schaffen wir in Rostock einen wissenschaftlichen Leuchtturm, in dem Medizin, Technologie und Daten intelligent verbunden werden, um die Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern spürbar zu verbessern“, erklärt Prof. Dr. Bernd Krause, Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung bringt insbesondere seine Erfahrung in der Entwicklung digitaler Technologien und intelligenter Anwendungen in das Vorhaben ein. „Die enge Zusammenarbeit schafft starke Synergien und stärkt den DigitalHealth-Schwerpunkt sowohl am Standort Rostock als auch innerhalb der gesamten Fraunhofer-Gesellschaft nachhaltig“, sagt Dr.-Ing. Matthias Unbescheiden, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung.

Auch die Universität Rostock leistet mit ihrer Expertise in Informatik und Datenwissenschaft einen zentralen Beitrag. Dabei entstehen digitale Modelle, die komplexe Gesundheitsdaten verständlich zusammenführen und so neue Möglichkeiten für personalisierte Medizin eröffnen. „Mit flexiblen Datenarchitekturen schaffen wir die Voraussetzung dafür, medizinische Informationen sinnvoll zu vernetzen und für bessere Entscheidungen nutzbar zu machen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl von der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik. Prof. Sandkuhl unterstreicht, dass nur das enge Zusammenspiel aller beteiligten Partner den Aufbau eines nachhaltigen Innovationsökosystems ermögliche.


Verstärkung für unser Netzwerk

Herzlich willkommen bei AGIS!

Das Department wächst weiter. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und heißen unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen: 

Schön, dass Sie dabei sind – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Austausch!


Herzlich willkommen

Neue Mitglieder bei AGIS

Das Department ist auch in den letzten Monaten weiter gewachsen: Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr bereits Dr. Sabine Felser (UMR), Prof. Heiner Hastedt (PHF), Prof. Christian Haubelt (IEF), Prof. Christian Junghanß (UMR), JProf. Anne-Kristin Kuhnt (WSF) und JProf. Dr. Rouven Seifert (WSF) als neue Mitglieder bei uns begrüßen durften.

An alle Neumitglieder ein herzliches Willkommen bei AGIS!


Call for Proposals

AGIS schreibt Fördermittel für Forschungsprojekte aus

Auch für das Jahr 2024 schreibt unser Department Mittel für die Anschubfinanzierung von Projekten mit AGIS-Bezug aus (max. Antragssumme: 5.000 EUR; Antragsdeadline: 15. Juni 2024). Nähere Details finden Sie im Call for Proposals.

Alle Mitglieder des Departments, die sich um Förderung bewerben möchten, senden hierfür bitte eine kurze Antragsskizze (max. 3-5 Seiten, inkl. genauer Antragssumme) bis 15. Juni 2023 an leiter.agis@uni-rostock.de und agis@uni-rostock.de.


Mare Balticum Fellow 2024

Prof. Gert Helgesson zu Gast bei AGIS

Die Universität Rostock freut sich, im Rahmen des Mare Balticum Fellowship Programms Prof. Gert Helgesson vom Karolinska Institutet (Schweden) begrüßen zu dürfen. Gert Helgesson ist Professor für Medizinethik in der Abteilung für Lernen, Informatik, Management und Ethik am Karolinska Institutet in Stockholm. 

Im Juni 2024 wird Gert Helgesson als Mare Balticum Fellow des Departments AGIS in Rostock erwartet.


Mitgliederversammlung & Vorstandswahl

Nächste AGIS-Mitgliederversammlung am 10.04.2024

Am Mittwoch, 10.04.2024, von 9:00-12:00 Uhr, lädt das Department AGIS alle seine Mitglieder herzlich ein zur nächsten Mitgliederversammlung.

Im Rahmen des Treffens wird zugleich der neue Vorstand des Departments gewählt. 


Neues Graduiertenkolleg SYLOBIO (DFG)

DFG bewilligt GK zur Erforschung von Biomaterialunverträglichkeit bei künstlichen Gelenken

Die DFG hat die Förderung des Graduiertenkollegs "Systemische und lokale Reaktionen bei Unverträglichkeit gegenüber Biomaterialien für Gelenk- und Hautläsionen" (SYLOBIO) bewilligt - wir gratulieren AGIS-Vorstandsmitglied Prof. Rainer Bader zu diesem Erfolg! Das GK reagiert auf die zunehmende Bedeutung von künstlichen Gelenken für die Bevölkerung. Ziel von SYLOBIO ist es, grundlegende Wirkmechanismen zu charakterisieren, die systemisch und lokal zur Biomaterialunverträglichkeit führen und die Bedeutung entsprechender Unverträglichkeiten für spätere neurodegenerative Erkrankungen zu analysieren.

Das GK, das in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald durchgeführt wird, wird zum Frühjahr 2024 seine Arbeit aufnehmen, mit einer Laufzeit von zunächst vier Jahren. 

Nähere Informationen erhalten Sie über den Sprecher des GK Rainer Bader.