Altern des Individuums und der Gesellschaft

Steigende Lebenserwartung und niedrige Geburtenraten verändern die Bevölkerungsstruktur tiefgreifend. Der Demografische Wandel gilt als eine der großen Herausforderungen der modernen Industriegesellschaft. Zu seinen Folgen zählen die zunehmende Knappheit an Nachwuchs- und Führungskräften, der Anstieg der Pflegebedürftigkeit und Finanzierungsschwierigkeiten der Sozialversicherungssysteme.

Zentrales gesellschaftliches Ziel einer alternden Gesellschaft bleibt die Sicherung des Wohlstands. Das setzt die Aufrechterhaltung der Innovationsfähigkeit, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und die Anpassung der Institutionen an demografischen Veränderungen voraus. Wohlstand bedeutet auch, ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen, in Gesundheit und mit voller gesellschaftlicher Teilhabe. Das Department Altern des Individuums und der Gesellschaft sucht hierfür nach neuen Lösungen – auf der Ebene der medizinischen Versorgungs- und Therapieformen, im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen und in Bezug auf technische Assistenzsysteme. Voraussetzung hierfür ist eine interdisziplinäre Forschung, die auf Erkenntnissen aus Medizin, Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften aufbaut.

 

Neuigkeiten

Ausschreibung: MARE BALTICUM FELLOWSHIP PROGRAMM für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses & die Stärkung der Interdisziplinarität. Einreichungsfrist: 28.02.2019

 

Veranstaltungen

24.03.2019 - 05.05.2019 Ausstellung "Experiment Zukunft" in der Kunsthalle Rostock

Weitere Informationen

24.03.2019 Themennachmittag zur Zukunft des Alterns im Rahmen der Ausstellung "Experiment Zukunft"

Welche gesellschaftlichen und medizinischen Herausforderungen stellen das Altern und die steigende Lebenserwartung an uns? Was erwartet uns, wenn wir alt sind? Welches Licht werfen aktuelle Forschungsprojekte und -ergebnisse an der Universität Rostock auf das Altern?
Mit Präsentationen von Mari Keto zum Ausstellungsprojekt Inheritance (auf Englisch) und von ExpertInnen aus dem interdisziplinären Department „Altern des Individuums und der Gesellschaft“: Prof. Dr. Stefan Teipel, Professor für Klinische Demenzforschung: „Prävention von Demenz – Möglichkeiten und Grenzen“, Prof. Dr. Gabriele Doblhammer-Reiter, Professorin für Methoden der Empirischen Sozialforschung und Demographie: „Ein langes gesundes Leben – Wunsch und Wirklichkeit“, Prof. Dr. Martina Kumlehn, Professorin für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät: „Altern zwischen Selbstsorge und Fürsorge“ und Prof. Dr. Sven Bruhn, Institut für Sportwissenschaft: „Wie wir im Alter gehen“. Das Gespräch wird moderiert von Dr. Corinna Lüthje, Institut für Medienforschung.

Zeit: Sonntag, 24. März 2019, 15:00-17:00

Ort: Kunsthalle Rostock


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Tel.: 0381 - 494 9470
Fax: 0381 - 494 9472

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