HEDI stärkt den Forschungsstandort Rostock und eröffnet neue Perspektiven für LL&M

Beschlossene Sache: In Rostock wurde die High Energy Density Initiative (HEDI) gegründet. Auf dem Südstadtcampus der Universität Rostock entsteht das neue Forschungszentrum. Viele Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft feiern die feierliche Gründung von HEDI. Copyright: S.Radloff
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern) und Ministerpräsident Michael Kretschmer (Sachsen) bei ihren Grußworten im Rahmen der offiziellen Gründungsveranstaltung der High Energy Density Initiative (HEDI) auf dem Südstadtcampus der Universität Rostock. Foto: S. Radloff

Mit der offiziellen Gründung der High Energy Density Initiative (HEDI) haben die Universität Rostock und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft der Energieforschung erreicht. Die neue Initiative bündelt Kompetenzen auf dem Gebiet der Hochenergiedichtephysik und schafft die Grundlage für international sichtbare Spitzenforschung im Bereich der Laser- und Fusionsforschung.

Für das Department Life, Light & Matter (LL&M) ist die Gründung von HEDI von besonderer Bedeutung. Das geplante Forschungszentrum entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des Forschungsbaus LL&M auf dem Rostocker Südstadtcampus und wird die wissenschaftliche Entwicklung des Standorts nachhaltig stärken. Bereits heute bestehen enge Verbindungen zwischen den beteiligten Forschenden und den Forschungsaktivitäten des Departments.

HEDI eröffnet neue Perspektiven für interdisziplinäre Forschung an den Schnittstellen von Physik, Materialwissenschaften, Lasertechnologien und datengetriebener Wissenschaft. Gleichzeitig erhöht die Initiative die internationale Sichtbarkeit des Forschungsstandorts Rostock und schafft attraktive Bedingungen für exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler“, betont Prof. Dr. Ralf Zimmermann, Sprecher des Departments LL&M.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Universität Rostock und HZDR knüpft an bestehende wissenschaftliche Stärken an und soll durch gemeinsame Professuren, Forschungsinfrastrukturen sowie internationale Kooperationen weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, die Erforschung von Materie unter extremen Bedingungen voranzutreiben und damit einen Beitrag zu zukünftigen Energietechnologien zu leisten.

Das Department LL&M begrüßt die Gründung von HEDI ausdrücklich und sieht darin einen wichtigen Impuls für die weitere Entwicklung des Rostocker Wissenschaftscampus sowie für die strategische Positionierung Mecklenburg-Vorpommerns als Standort exzellenter Forschung.

Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Rostock und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR)


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