Workshop: Python für Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen

Digitale Methoden spielen in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine immer größere Rolle. Ob Textsammlungen ausgewertet, XML-Dokumente verarbeitet, Forschungsdaten analysiert oder Large Language Models (LLMs) eingesetzt werden – viele dieser Aufgaben lassen sich durch einfache Programme erheblich erleichtern oder vollständig automatisieren.

Dieser zweitägige Workshop richtet sich an Studierende und Forschende der Geistes- und Sozialwissenschaften, die erste Erfahrungen mit Python sammeln möchten. Programmierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Statt abstrakte Programmierbeispiele zu bearbeiten, entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt einen eigenen terminalbasierten Forschungsassistenten. Dabei werden die grundlegenden Konzepte der Programmiersprache Python unmittelbar an einem praxisnahen Projekt vermittelt. Am Ende des Workshops verfügt jede*r Teilnehmende über ein funktionierendes Programm, das Anfragen an Large Language Models über die SAIA-Infrastruktur der GWDG senden und für eigene Forschungsaufgaben genutzt werden kann.

Im Workshop werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen der Programmierung mit Python
  • Variablen, Datentypen und Kontrollstrukturen
  • Funktionen und Modularisierung von Programmen
  • Nutzung externer Bibliotheken
  • Arbeiten mit Dateien
  • Zugriff auf Large Language Models über Programmierschnittstellen (APIs)
  • Entwicklung einfacher Automatisierungen
  • kleinere Arbeitsabläufe automatisieren und
  • Strategien zum eigenständigen Weiterlernen von Python

Referent: Nico Urbach (Philipps-Universität Marburg)

Wann: 7. und 8. Oktober 2026, jeweils 9 bis 17 Uhr 

Wo: Universität Rostock, August-Bebel-Str. 28, Raum 10020 (PC-Pool, 10. Etage)

Anmeldung: dh.wkt@uni-rostock.de


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