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Das Department „Wissen – Kultur – Transformation“

„Der Denker“ von Auguste Rodin - das Symbol des Departments „Wissen - Kultur - Transformation“. Copyright: bpk, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Werner Lieberknecht


Stichworte wie „Informationsgesellschaft“; „Mediengesellschaft“; „lebenslanges Lernen“ sind in der öffentlichen Diskussion. Universitäten stehen dabei an einer besonderen Schnittstelle, denn eine Universität produziert Wissen durch ihre Forschungsanstrengungen; sie vermittelt Wissen durch die akademische Lehre; sie bewahrt Wissen durch Archive und Bibliotheken und sie reflektiert darüber, wie Wissen erworben, nutzbar gemacht und verändert wird. Unter den Bedingungen der Globalisierung ist zudem deutlich geworden, wie sehr kulturelle Eigenarten den Erwerb von und Umgang mit Wissen prägen. Gleichzeitig zeigt sich an den verschiedenen Fakultäten einer Universität, dass die einzelnen Fächer sehr unterschiedliche Formen des Wissens pflegen, und zu je verschiedenen Weisen anleiten, die Welt zu verstehen.

 

Im Rahmen des Departments „Wissen – Kultur – Transformation“ sollen diese Themen interdisziplinär bearbeitet werden. So wird unter dem Stichwort „Wissen und Medialität“ darüber geforscht werden, wie die Vermittlung von Wissen in (alten und neuen) Medien die Vorstellung vom Wissenswerten verändert und wie sich andererseits der Anspruch auf Wissen auf die Medien und ihre Entwicklung auswirkt.
Unter der Überschrift „Wissen und Macht“ kann gefragt werden, wie Wissen durch Machtstrukturen bestimmt wird, in der Politik, den öffentlichen Medien, aber auch in Religionen.
Die kulturelle Prägung und Bedingtheit von Wissen wird ebenso thematisiert werden wie langfristige Veränderungen von Wissenschaften oder die Veränderungen im Weltbild, die durch wissenschaftliche Erkenntnisse ausgelöst wurden. Umfangreiche Vorarbeiten zu diesen Fragen wurden bereits an der Universität geleistet; so stützen sich die einzelnen Module auf Einrichtungen wie Graduiertenkollegs oder thematisch geprägte Institute.

 

Die Themenschwerpunkte auf einen Blick:

 

Über die Forschungen des Departments berichten eine Beilage der Tageszeitung Tagesspiegel“ sowie des Forschungsmagazins „traditio et innovatio“ der Universität Rostock.

Das am 2. März 2012 erschienene Forschungsmagazin steht hier als PDF zum Download bereit.

Die am 2. Juni 2012 veröffentlichte Beilage findet sich hier.


 

Das Department „Wissen – Kultur – Transformation“ wurde am 2. Juni 2010 durch den Akademischen Senat der Universität Rostock offiziell ins Leben gerufen.Die Mitarbeit im Department steht nach § 6(1) der Satzung der INF allen Professoren/innen der Universität Rostock offen. Hierzu gibt es einen Aufnahmeantrag.

Leiter des Departments ist Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel, stellvertretender Leiter ist Prof. Dr. Heiner Hastedt.
Weitere Mitglieder sind Prof. Dr. Peter A. Berger, Prof. Dr. Albrecht Buschmann, Prof. Dr. Clemens Cap, Prof. Dr. Elizabeth Prommer und Prof. Dr. Philipp Stoellger.
Weitere Informationen hier zur Leitung des Departments, zum Vorstand und zur Geschäftsordnung.

 

Zuvor gehörten dem Departmentvorstand vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2013 Prof. Dr. Stephanie Wodianka (Leiterin), Prof. Dr. Martin Rösel (stellvertretender Leiter), Prof. Dr. Peter A. Berger, Prof. Dr. Albrecht Buschmann, Prof. Dr. Clemens Cap, Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel und Prof. Dr. Hans-Uwe Lammel an.

 

Die kommissarische Leitung wurde am 2. Juni 2010 durch das Rektorat der Universität Rostock an Prof. Dr. Martin Rösel (Leiter des Departments), Prof. Dr. Clemens Cap, Prof. Dr. Christiane Reitz und Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel übertragen. Diese kooptierten im Oktober 2010 als weiteres Vorstandsmitglied Prof. Dr. Heiner Hastedt. Die genannten Personen waren bis 30. Juni 2011 im Vorstand des Departments engagiert.

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