Neuigkeiten aus dem Department

Wissen im Gespräch: „Psychische Gesundheit und Wohlbefinden im Alter“

Prof. Dr. Stefan Teipel im Gespräch mit Prof. Dr. Martina Kumlehn

Die nächste Veranstaltung der Reihe "Wissen im Gespräch" findet am 21. November 2017 statt. Der Neurowissenschaftler Stefan Teipel stellt im Gespräch mit der Religionspädagogin Martina Kumlehn psychische Veränderungen im Alter mit dem besonderen Aspekt des Erhalts von Lebensqualität und sozialer Teilhabe vor. Beginn der Veranstaltung ist 20.15 Uhr und der Eintritt ist frei.

Rückhaltlos ›der‹ Gewalt ausgeliefert? Sprache, Ethik und Politik

Gastvortrag von Prof. Dr. Burkhard Liebsch

Ein öffentlicher Gastvortrag von Prof. Dr. Burkhard Liebsch (Ruhr-Universität Bochum, derzeit Fellow an der Universität Hannover) findet am 7. Dezember 2017 um 19 Uhr im Universitätshauptgebäude (Raum 232) statt. Thema des Gastvortrages ist „Rückhaltlos ›der‹ Gewalt ausgeliefert? Sprache, Ethik und Politik“.

Workshop: Romania in Rostock

Konzepte, Objekte und Akteure der Universitätsgeschichte

8. Dezember 2017, IBZ - Internationales Begegnungszentrum, Bergstraße 7a (Eingang Feldstaße), 18055 Rostock

Die Geschichte der Universität Rostock kann auf vielfältige Weise erzählt werden. Das Institut für Romanistik möchte anlässlich des Universitätsjubiläums ausgehend von vier Gastvorträgen romanistische Etappen der Universitätsgeschichte in den Blick nehmen. Persönlichkeiten, Gegenstände und Konzepte haben in der Vergangenheit Romania und Rostock zusammengeführt. Der Workshop soll Studierenden, Forschenden und Gästen der Universität Gelegenheit geben, diese Kreuzungspunkte zu erkunden. Weitere Informationen sind auf dem Flyer zu finden.

 

 

Deutungsmacht von Zeitdiagnosen

25.-27. Januar 2018; Internationales Begegnungszentrum der Universität Rostock

Zeitdiagnosen spielen eine große Rolle beim Verständnis von Lebenswelt, Kultur, Gesellschaft – vielleicht sogar von Naturentwicklungen. Mit Begriffen wie „postfaktisch“, dem Wort des Jahres 2016, oder den häufig angeführten „alternativen Fakten“ zeigen in diesen Tagen Gegenwartsdiagnosen ihren Einfluss. Wie Zeitdiagnosen und Deutungsmacht zusammenhängen, ist jedoch weitgehend unerforscht. Was in Hegels Parole „Philosophie ist ihre Zeit in Gedanken gefasst“ noch unproblematisch erscheint, ist heute methodisch nicht nur für die Philosophie umstritten. Zeitdiagnosen nehmen zwar auf Fakten Bezug, gehen darin jedoch nicht auf. Die Tagung setzt sich mit den Herausforderungen des Postfaktischen als Beispiel einer gegenwärtigen Zeitdiagnose ebenso auseinander wie mit wirkmächtigen Zeitdiagnosen früherer Jahrzehnte. Sie versteht sich als Beitrag zur Erforschung von Deutungsmacht.

Eine Übersicht über das Programm ist im Flyer zu finden.

 

 

Formenspiele. Zweite Tagung des Netzwerks Liturgiedidaktik

18.-20. Februar 2018, im Religionspädagogischen Institut Loccum; Tagung

Liturgische Kompetenz ist ein hohes Gut in Schule wie Kirchengemeinde. Es soll gewusst werden, was und wie gefeiert wird, und zugleich gibt die Feier zu wissen. Die zweite Tagung will mit Expertisen und kollegialem Austausch Liturgiediaktik theologisch durchdenken, die Rolle von Musik liturgiedidaktisch reflektieren und kasualdidaktische Entwürfe sichten. Diese Tagung richtet sich an Liturgiedidaktikerinnen und -didaktiker, theorieinteressierte Pastorinnen und Pastoren sowie Religionslehrkräfte. Sie findet als Kooperation zwischen den Theologischen Fakultäten Rostock und Marburg sowie dem Religionspädagogischen Institut Loccum statt.

Bestattung als Dienstleistung -[ funderale7 ]

Rostock, 22.-24. Februar 2018; wissenschaftliche Fachtagung

Bestattungen sind nicht nur ein trauriger Kasus, sondern immer auch ein Anlass, an dem vielfältige Dienstleistungen erbracht werden. Bei kaum einem andren Anlass treten Pietät und Ökonomie, Religions- und Wirtschaftssystem in so engen Kontakt. Eine Grabrede will entworfen werden, aber auch eine Grabstelle erworben. Trost soll zugesprochen werden, aber auch ein Bestattungsunternehmen beauftragt. Diese Tagung will in interdisziplinärer Weite der Frage nachgehen, welche Dynamiken funktionale Dienstleistungen im Falle des Ablebens entwickeln. Wie verändert sich das funerale Setting im Sog fortschreitender Ökonomisierung? Wo werden hier rituelles und seelsorgliches Handeln zu einer religiösen Dienstleistung? Und inwiefern übernimmt im Gegenzug das Bestattungsgewerbe ehedem kirchliche Aufgaben? Die funerale7 setzt die Rostocker Tagungsreihe zur Bestattungskultur fort und wird wieder in Kooperation der Verbraucherinitiative Aeternitas e.V./Königswinter durchgeführt.